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Malermeister Herholt

Individuelle Vorstellung der Teams vor dem SpielAls gestern Abend der Schlusspfiff ertönte, war der Jubel grenzenlos. Nach einem 25:21 Hinspielerfolg gaben wir uns gestern im Halbfinalrückspiel keine Blöße und gewannen vor heimischer Kulisse auch unser Rückspiel gegen SV Teutonia Riemke mit 24:21 (11:10). Das bedeutet, dass wir am kommenden Sonntag (17.03.2019) zum ersten Finalspiel um die Westfalenmeisterschaft zum BV Borussia Dortmund reisen dürfen, die sich ihrerseits gegen die HSG Blomberg-Lippe durchsetzen konnten.

Das Rückspiel findet dann am Samstag, 23.03.2019, in Jöllenbeck statt. Ein unglaublicher Erfolg, den wir erst einmal registrieren, sacken lassen und verarbeiten müssen. Annehmen werden wir das Finale auf jeden Fall, denn wann besteht schon einmal die Möglichkeit, Westfalenmeister zu werden? Zudem bescherte uns dieser Erfolg die Einladung, an den deutschen Meisterschaften der weiblichen B-Jugend teilzunehmen. Wann, wie und wo werden wir euch berichten, wenn die Termine und die Modalitäten feststehen.

Die Rahmenbedingungen gestern waren perfekt. Nicht nur wir hatten richtig Bock auf das Spiel, auch 500! Zuschauer ließen es sich auf einen Mittwochabend nicht nehmen, uns zu unterstützen. Bereits beim Einlaufen und beim persönlichen Vorstellen aller Spielerinnen waren wir vom Anblick dieser Kulisse überwältigt.

Wieder eine erfreulich große Kulisse in der Realschule Alina Pielsticker erfolgreich gegen 3 Abwehrspielerinnen Nicht mal in dieser Situation bekommt Ronja Hähnel eine Marke. Kein Strafwurf für den TuS97 im gesamten Spiel! Eigentlich die Entscheidung - Ronja Hähnel trifft zum 20:16
Endspiel erreicht - Mera Rosenkranz wird zum Tanzkreis getragen Keiner fiebert so mit wie sie - Zora gratuliert Clement Unsere professionelle Spielbegleitung - Timo Voss und Michael Priemer

Unsere Abwehr stand sowohl im Hin- als auch im Rückspiel. Insgesamt ließen wir gestern nur 21 Tore von einer sehr ausgeglichenen Riemker Mannschaft zu. Aber im Angriff schlossen wir entweder zu überhastet ab oder fanden in den gut aufgelegten Keeperinnen der Gäste unsere Meister. Wir schmissen fast genau so viele Fahrkarten wie Tore, eine Quote, die für die Finalspiele auf jeden Fall aufgebessert werden muss. Auch schafften wir es nicht, wie im Hinspiel (da führten wir bereits mit 21:12) den Sack frühzeitig zuzumachen. Beim Stand von 20:16 in der 41 Minute dachten alle in der Halle, jetzt sei der Drops gelutscht. Aber die Riemker waren einfach nicht abzuschütteln. Wie Terrier bissen sie sich zurück ins Spiel und machten uns (in beiden Spielen) damit das Handballleben schwer. Auf der anderen Seite haben wir das Spiel so auch spannend gestaltet, denn jedem in der Halle war gestern klar, dass die Riemker-Mädels über genug Potential verfügen, einen 4-Tore-Vorsprung aufzuholen, zumal es in der 45 Minute 21:21 stand. Aber zum Ende hin spielten wir konzentriert und machten aus einer sicheren Abwehr heraus einfache Tore, so dass wir letztlich ungefährdet zum 24:21 einlochten und somit den Sack zumachten. 

Wir haben jetzt zwei wirklich anstrengende, faire und erfolgreiche Halbfinalspiele erlebt und wollen diesen Weg im Finale weitergehen. Gestern wurde der Grundstein gelegt und wir werden auf den Punkt fit sein, um Dortmund Paroli bieten zu können. Die Karten für das Finale werden auf jeden Fall neu gemischt und wir hoffen, dass ihr uns weiter so grandios unterstützt, damit unser Schlachtruf „JÖLLENBECK – ATTACKE“ dies Saison noch lange zu hören ist und nachhallt…