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Plakat für das Halbfinal-RückspielAbfahrt 13:45 Uhr, Spielbeginn 17:30 Uhr. Knapp 2,5 Stunden Anreise im Linienbus bei Blitz, Donner, Regen und Sturm. Dazu das Steckenbleiben des Busses in einer sauber zugeparkten Straße in Riemke kurz vor dem Ziel. Die Reinsberger-Sieben ließ sich aber nicht aus dem Konzept bringen und gewann das Halbfinal-Auswärtsspiel bei der SV Teutonia Riemke mit vier Toren Differenz – eine gute Vorlage für das Rückspiel am Mittwoch um 19.00 Uhr in Jöllenbeck.

Busfahrten mit dem gesamten Team sind noch nicht so häufig in der wB-Jugend. Aber alles war perfekt vorbereitet: Bananen, Brezel, zwei Soundboxen, Capri-Sonne und …… Haarspray. "Haare einflechten" war nämlich das bestimmende Thema in der ersten Stunde der Fahrt. Und Trainer Fabian Reinsberger hatte noch in seiner Co-Funktion als Profi-Physiotherapeut einige Zipperlein zu behandeln.

Haare flechten und ...... tapen waren die Hauptbeschäftigung auf der HinfahrtOptimismus und Konzentration kurz vor dem EinlaufenGeschafft! Sichtliche Erleichterung nach dem 21:25 Auswärtssieg in Riemke

Zum Spiel waren dann alle fit und konzentriert. Mera Rosenkranz musste natürlich passen, aber dafür hatte der TuS97 Annabell Mews am Start. Annabell will eigentlich erst nächste Saison in der A-Jugend nach einer schweren Knieverletzung wieder angreifen, aber sie fühlt sich schon jetzt fit genug, um vielleicht der wB zu helfen. Sie ist Linkshänderin, recht groß und hat u.a. schon in Altenhagen und Nettelstedt gespielt.

Ausgeglichener Beginn bis zum 7:7 in Riemke. Emma Pfennig konnte die anfangs defensive Abwehr der Gastgeberinnen einige Male ausspielen und Toni Zinn nutzte zwei Situationen über Außen. Außerdem hielt TW Ronja Reilmann ein paar Bälle von Außen und nach zwei Zeitstrafen gegen Riemke in der 20. und 22. Minute gelang uns eine erste deutliche Führung zum 9:13 Halbzeitstand. Wir hatten den Riemker Rückraum eigentlich im Griff, nur die sehr gute Kreisläuferin Leonie Heinermann fand immer wieder Lücken in unserer Abwehr. Außerdem hielt TW Leyla Oduncu etliche sogenannte Unhaltbare und verhinderte Schlimmeres für die Gastgeberinnen.

In der zweiten Halbzeit bauten die Jöllenbeckerinnen den Vorsprung schnell aus. Emma Pfennig, Toni Zinn und Alina Pielsticker waren anfangs recht erfolgreich und in der 36. Min sorgte Ria Becker für die höchste Führung zum 12:21. Aber Riemke steckte nicht auf. Beim 16:21 hatten sie 4 Tore in Folge aufgeholt und nach einer 2-Minuten-Zwangsause gegen Annabell Mews stand es sogar 19:22 (46. Min). Die gut gefüllte Halle in Riemke bebte, die Gastgeberinnen waren merklich am Drücker. Allerdings sorgten die beiden Treffer von Lina Klenner und Alina Pielsticker (19:24) wieder für Ruhe, ehe Luisa Deppermann vom Kreis den 21:25-Endstand erzielte.

Am Mittwoch also das Rückspiel bei uns um den Einzug ins Finale. Dafür brauchen wir wieder eure Unterstützung, denn Riemke hat in der Schlussphase des Hinspiels sicherlich gemerkt, dass vier Tore recht schnell aufgeholt sind. Wenn wir jedoch eine ähnliche Atmosphäre wie vor gut einem Jahr erzeugen können, sollte es dem Riemker Team nicht gelingen, unsere Ladies zu schlagen.

Im anderen Halbfinale konnte der BVB aus Dortmund sein Auswärtsspiel in Blomberg relativ klar mit 22:16 gewinnen und ist dadurch sicherlich der Favorit für die Finalteilnahme.

Also, lasst uns am Mittwoch ein Spektakel veranstalten und die wB ins Endspiel tragen. Und bitte im Eingangsbereich nicht erschrecken – wir sind wieder verpflichtet, für diese Spiel Eintritt zu nehmen. Die Reinsberger-Sieben wird aber alles dafür tun, dass dieses Geld gut angelegt ist!

Bis Mittwoch,
Pille