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Pechvogel der Woche - Bänderdehnung bei den Schulmeisterschaften! Luisa Deppermann nimmt's mit HumorDazu hatten wir das Team der JSG NSM-Nettelstedt zu Gast, die eine Woche zuvor durch eine unglückliche Heimniederlage gegen Minden-Nord (26:27) ihre Ambitionen für die besagte Oberliga-Hauptrunde zurücknehmen mussten. Es ging also für beide Mannschaften um nichts – dafür entwickelte sich aber ein munteres Spiel.

Anfangs wurde Run-and-Gun gespielt -  jeder Angriff ein schneller Treffer. Dabei sah unsere 5:1-Deckung nicht so gut aus. Nettelstedts quirliger Rückraum brauchte oft nur eine Körpertäuschung, um dann frei zum Tor zu ziehen. Allerdings hatten wir im Angriff auch wenig Probleme, die Tore über Außen, Kreis oder Rückraum zu erzielen. Nach knapp 7 Minuten stand es 6:5 für die TuS-Mädels. Danach hatten die Gäste einige technische Probleme und TW Ronja Reilmann konnte einige dieser freien Dinger halten, was unser spielfreudiger Angriff in eine 12:5 Führung fünf Minuten später ummünzte. Danach stieg auch Nettelstedts Torfrau aktiv in die Partie ein, weswegen sich der Torabstand bis zur Pause nicht weiter vergrößerte. Mit 18:11 wurden die Seiten gewechselt. Emma Pfennig war trotz kurzer Deckung natürlich nicht zu halten, 7 Tore und etliche gute Anspiele an den Kreis waren ihre Bilanz. Ansonsten verteilten sich die Tore erfreulich wieder auf alle Positionen.

Wieder gute Rechtsaußen-Quote für Lina RüenbrinkDiesen Abpraller hält Ronja Reilmann mit einer Hand - was Nettelstedts Kreisläuferin natürlich nicht erfreut

Nach dem Wechsel stand unsere Abwehr etwas besser. Nettelstedt kam nicht mehr zu diesen einfachen Durchbruchtoren, was den Torabstand stetig vergrößerte. Beim 24:14 durch Mera Rosenkranz in der 33. Minute die erste 10-Tore-Führung. Beim 31:18 acht Minuten vor Schluss die höchste Führung. Die brach aber wieder etwas ein (31:21), ehe Alina Pielsticker mit drei Toren in den letzten vier Minuten den Endstand zum 35:22 erzielen konnte.

Eine solide Vorstellung der TuSsis, die aufgrund einer Bänderdehnung auf Kreisläuferin und Abwehrchefin Luisa Deppermann verzichten mussten. Sie wurde aber in Angriff und Abwehr gut von Marie Oberwittler ersetzt. SiS-Bericht hier...

Am kommenden Sonntag dann das letzte Spiel in Minden-Nord. Das Team aus Stemmer hat das Duell um den dritten Aufstiegsplatz in die Oberliga-Hauptrunde gegen Werther sicher gewonnen und wird alles dafür geben, nicht mit 0:8 Punkten in diese Gruppe zu starten. Da hilft nur noch ein Erfolg gegen uns. WIR hätten natürlich gerne einen Start mit 7:1 Punkten, das wäre schon eine tolle Ausgangssituation im Hinblick auf die Halbfinalspiele zur Westfalenmeisterschaft. Kurzum, das letzte Spiel ist nochmal enorm wichtig! Das wird keine Kaffeefahrt, obwohl das Spiel um 16:30 angepfiffen wird.

Aus der anderen Gruppe werden sehr wahrscheinlich Everswinkel, Beckum und Verl in die Hauptrunde aufsteigen. Ob Everswinkel mit der Idealpunktzahl 8:0 in die Gruppe einzieht, entscheidet das Duell am Wochenende in Verl.

Also, am Sonntag werden wir wieder Gas geben müssen, um unsere tolle Ausgangsposition nicht zu verspielen. Es ist ziemlich weit bis Stemmer, aber wem an einem grauen Adventsonntag total langweilig ist, der kann sich ruhig gen Minden aufmachen. Er/Sie ist nicht allein! Unsere Eltern-/Großeltern-Gang ist auf alle Fälle anwesend und Minden-Nord bietet auch immer Nettes zum Verzehr an. Ob es den ersten Glühwein gibt, war bis Redaktionsschluss leider nicht bekannt.

Schönen zweiten Advent,
Pille