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Nach über einem Monat Abstinenz konnten die Mädchen der weiblichen B 2 Jugend am vergangenen Samstag endlich wieder zum Ball packen. In der Zwischenzeit wurde hart trainiert. Besonders der Angriff gegen die 6:0-Deckung und das schnelle Spiel nach Vorne lagen im Zentrum des Trainings.

Trainer Lars-Ole Möller musste nur auf Finnja Gerner verzichten, sodass ein voller Kaderbereit stand. In der Anfangsphase des Spiels sah es nicht nach der erhofften Kehrtwende aus. Die Abwehr wirkte mit dem guten Kreisspiel der Gäste überfordert und im Angriff mussten die Mädchen mal wieder gegen eine 6:0-Deckung bestehen. Die Mannschaf kämpfte sich jedoch heran und konnte nach dem Ausgleich zum 4:4 direkt im Anschluss zum ersten Mal in Führung gehen. Die eingeübten Spielzüge gegen eine 6:0-Deckung und die aggressive Abwehr machten in der ersten Halbzeit den Unterschied. Besonders Lilly war in der Abwehr kaum zu überwinden und reizte ihre Gegenspielerin immer wieder aufs Neue. Als kurz vor Ende der ersten Halbzeit auch noch der am Abend zuvor extra eingeübte Spielzug funktionierte war die Stimmung kaum zu übertreffen. Mit 11:8 ging es dann in die Pause.

Mit wenig Gesprächsbedarf und viel Lob für die Spielerinnen startete man in die zweite Hälfte. Gerade die Anfangsphase dieser sollte entscheidend für den Sieg der Jürmkerinnen sein. Lina vernagelte das Tor, die Abwehr stand sehr gut und im Angriff funktionierte fast alles. So konnten die ersten sieben Minuten der zweiten Halbzeit mit einem 4:0-Lauf gestartet werden. Insgesamt sollten in der zweiten Halbzeit nur noch fünf Gegentore zugelassen werden. Immer wieder konnte der Ball in der Verteidigung abgefangen werden und mit großem Tempo nach vorne gespielt werden. Durch diese einfachen Tore war der Sieg in der zweiten Halbzeit zu keinem Zeitpunkt mehr in Gefahr. Bei einem Endstand von 28:13 konnte im vierten Spiel endlich der erste Saisonsieg gefeiert werden. Bleibt zu hoffen, dass dieser Sieg nicht der Letzte gewesen sein soll. Doch bei dieser positiven Entwicklung kann man sich auf das nächste Spiel nur freuen.

Es spielten:

Scholz; Mardmöller (9), Kaiser (6), Kleine-Tebbe (4), Mühlpfordt (3), Bruning, Kuschmierz (je 2), Gani, Weidner (je 1), Brandwein, Bültmann.