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Zweiter Sieg im vierten Oberligaspiel: Auf 5:0 und 11:3 folgt ein souveräner 21:15-Erfolg über den Tabellenzweiten.

Vergesst die Berliner oder die Chinesische Mauer! Am Sonntagmorgen tat sich in der Jöllenbecker Sporthalle eine deutlich größere und mächtigere Wand auf: Die "Jöllenbecker Mauer" - bestehend aus Torhüterin Leonie Ecke sowie unserer Deckung. Die sechs, jeweils auf dem Feld befindlichen Spielerinnen verdienten sich mit ihrer Abwehrarbeit das Prädikat "überragend".

Aggressiv, beweglich, immer einen Schritt schneller als die Gegenspielerin, stets ein Blick auf die Mitspielerin und dann ab und an auch mit dem nötigen Quäntchen Glück entnervten wir die Angreiferinnen des Favoriten von Minute zu Minute. Beim 5:0  (7.) nahmen die Gäste die Auszeit, doch die kurze Phase der Besinnung half nichts. Über 10:1 (20.) setzten wir uns bis zur Pause auf 11:3 ab. Einmalig dabei war, dass Nettelstedt im ersten Durchgang kein Feldtor gelang. Die drei Treffer waren allesamt Siebenmeter. Erst nach 26:20 Minuten erzielte der Gast ein reguläres Tor aus dem Spielgeschehen heraus.

Doch da war die Partie längst entschieden. Obwohl wir das Niveau des ersten Durchganges nicht mehr ganz halten konnten, spielten wir gegen den Tabellenzweiten der Oberliga weiter gut mit und liefen zu keiner Zeit Gefahr, die Begegnung noch aus der Hand zu geben.  Näher als bis auf sechs Tore kam Nettelstedt nicht an uns heran.

Damit haben wir nun nach dem Hinspiel auch das Rückspiel gegen NSM gewonnen - eine tolle Leistung. Am kommenden Sonntag fahren wir mit einem großen Fanbus nach Wettringen. Dort gilt es, sich für die 23:24-Niederlage aus dem Hinspiel zu revanchieren.

Gegen Nettelstedt spielten: Leonie Ecke; Emma Steffen (4), Johanna Lissel (4), Marie Foede (2/1), Jette Knabbe (4/2), Lina Rüenbrink, Leona Reilmann (1), Merle Weidner (1), Joline Lotte (1), Ronja Hähnel (1), Sophia Rauchut (3).