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Logo weibliche A-JugendIm Kalenderjahr 2019 kassieren die Mädels lediglich eine Niederlage und erkämpfen sich zurecht die Vizemeisterschaft

Das Ende war zugegebenermaßen nicht mehr schön. Letztes Saisonspiel, frühlingshafte Temperaturen, Ausweichhalle: Gesamtschule Schildesche. Im Vorfeld schlechte Trainingsbeteiligung und noch schlechtere Trainingsleistungen. Dazu am Spieltag ein Rumpfkader von nur acht Feldspielerinnen und zwei Torhüterinnen. Das waren die Zutaten für die letzten 60 Pflichtspielminuten in dieser wA-Saison gegen Everswinkel.

Die wenigen Zuschauer - ein Dank an alle Eltern - wurden angesichts der ersten Halbzeit auf eine harte Probe gestellt. Kein Tempo, keine Leidenschaft - dafür aber reichlich Fehlwürfe und noch mehr technische Fehler. Die Quittung: ein verdienter 7:9-Pausenrückstand. In der Kabine beschlossen wir, dass man auf diese Art und Weise eine Saison nicht beenden darf.

Gesagt, getan. Wir steigerten uns, wir spielten plötzlich Handball und wir drehten das Spiel. Beim 20:17 (53.) sah es sogar nach einem weiteren Sieg aus, doch die Kräfte reichten nicht mehr ganz. Am Ende stand dennoch ein versöhnliches 22:22-Unentschieden. "Den Spielverlauf kann man auf die gesamte Saison projizieren. Schwach gestartet, dann aber gekämpft und guten Handball gespielt", freut sich Trainer Matthias Foede.

Das Kalenderjahr 2019 war dementsprechend erfolgreich. Bärenstarker Auftritt beim Kreispokal der Frauen. Anschließend in acht Landesliga-Partien fünf Siege, zwei Unentschieden und nur eine Niederlage eingefahren. Trotz der Hypothek von 0:4 Punkten aus der Vorrunde reichte dies zu einem souveränen zweiten Platz. Nur Menden war eine Nummer zu groß, obwohl wir die (zwar ersatzgeschwächt) im Heimspiel auch geschlagen haben.

"Wir hatten in 2018 einige Anlaufschwierigkeiten auch aufgrund vieler Ausfälle. Als wir uns richtig gefunden hatten, sind wir ordentlich in Schwung gekommen. Da haben die Mädels eine gute Entwicklung durchgemacht", fasst Matthias Foede zusammen.

Jetzt lässt die wA die Saison in Dänemark gebührend ausklingen, bevor der alte Jahrgang zu den Senioren aufsteigt und sich die Jüngeren mit den ehemaligen B-Jugendlichen zur neuen wA 2019/2020 gruppieren. Diese neue wA ist in der komfortabeln Situation, dass sie aufgrund eines Bonusplatzes des Vereins die Teilnahme an der Oberliga-Vorrunde bereits sicher hat. Dennoch werden wir Mitte Mai in den Qualifikations-Wahnsinn einsteigen und zumindest an einem Turnier zur A-Jugend-Bundesliga teilnehmen. Mal sehen, wie wir uns da so schlagen . . .