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Die A-Mädels freuen sich unmittelbar nach dem Turnier über den Aufstieg.Drei aus vier. Das ist die Bilanz aus Sicht des Tus 97 nach Abschluss der Jugendaufstiegsrunde. Die A-Teams und die B-Mädels stiegen wie erwartet auf. Das Team der B-Jungs scheidet etwas unglücklich aus der Qualifikation aus.

A- Mädels

Auf Kreisebene konnte man zuvor zwei eng geführte Partien gegen den Derbygegner aus Altenhagen-Heepen knapp gewinnen, indem man jeweils 5-Tore-Rückstände noch drehen konnte. Das erste Quali-Turnier in Wettringen schloss man danach als Zweitplatzierter ab.

Gelingen sollte der Aufstieg dann in heimischer Halle mit drei souverän herausgespielten Siegen gegen den SC Greven (19-15), den ATV Dorstfeld (23-16) die Spvg. Steinhagen (18-11). Als es draußen donnerte, blitze und wie aus Kübeln regnete, bejubelten die A-Mädels von Maat Foede den Aufstieg in die Oberliga-Vorrunde.

Für die kommende Saison ist das Team personell gut aufgestellt, kann man doch auf jeder Position mindestens zwei gut ausgebildete Spielerinnen aufbieten.  "Die Mädels machen eine positive Entwicklung mit, wachsen immer mehr zusammen. ", berichtet Trainer Maat Foede. "In der Vorrunde wollen wir versuchen den ein oder anderen Gegner zu ärgern. Je nach Staffelzusammensetzung werden wir dann sehen, ob da ggf. mehr geht".

B-Mädels

Auf Kreisebene waren sie gesetzt und auf Verbandsebene machten sie kurzen Prozess. In Nettelstedt gewannen die Mädels von Fabian Reinsberger alle vier Spiele beim Qualifikationsturnier in Nettelstedt. Trotz 27 Grad Lufttemperatur in der Halle startete der Tus97-Express mit einem 16-10 gegen die JSG NSM-Nettelstedt, mit 23-16 gegen TV Beckum, mit 22-8 gegen JSG Handball Ibbenbüren und einem  21-13 gegen die Sauerland-Wölfinnen aus Menden.

Somit war das Oberliga-Vorrunden-Ticket bereits beim ersten Versuch gelöst worden.  Co-Trainer Clement Pfennig gratulierte indessen von der Insel.  "Ich hätte nicht erwartet, dass die  Mädels diese Aufgabe so gut lösen, das war eine überragende Teamleistung", schwärmte Trainer Fabian Reinsberger noch Tage nach dem Aufstieg. "Wenn wir die Leistungsbereitschaft und den Teamgeist auf diesem Level halten können, traue ich uns durchaus zu wieder ganz oben mitzuspielen."

A-Jungs

Matheo Höfelmeyer am Kreis.In der Kreis-Quali legten die A-Jungs von Malte Grintz schon gut los. Sie gewannen alle sieben Spiele und gingen als Kreiserster mit 14-0 Punkten und plus 82 Toren in die Quali auf Verbandsebene.  Dann scheiterte man in Verl an sich selbst und beim Turnier in Werne, einer 30.000 Einwohnergemeinde im Kreis Unna, gewann man dann vier von fünf Spielen. Lediglich gegen das deutlich besser aufgestellte Team des Soester TV unterlag man verdient deutlich mit 12-21, was dann zum Aufstieg auch nicht reichte.

Den Aufstieg besiegelten die Jürmker A-Jungs dann am darauffolgenden Wochenende in eigener Halle. Zu Gast waren die bereits bekannten Teams aus Soest und der Drittliga-Nachwuchs aus Lenzinghausen-Spenge.  Überraschenderweise gelang gegen die favorisierten Jungs aus Soest ein 27-21-Sieg. Das Team aus Soest zollte damit der langen Qualifikationsphase Tribut. Auf ihrer Seite waren inzwischen vier Leistungsträger verletzt, auf Jöllenbecker Seite hatte sich "nur" Dominik Wehmeyer die Mittelhand gebrochen. Und nach einem weiteren knappen Sieg vor 300 Zuschauern gegen die JSG Lenzinghausen-Spenge, bei der ebenfalls ein Leistungsträger mit Mittelfußbruch ausschied, war der Aufstieg in die Oberliga dann geschafft.

"Die Jungs sind fast alle älterer Jahrgang und wir peilen in der Oberliga einen realistischen Tabellenplatz zwischen 4 und 6 an.", so der Trainer Malte Grintz."Zudem glaube ich, dass ich den ein oder anderen Spieler für Einsätze in der 2. Männermannschaft (Landesliga) empfehlen kann. "

B-Jungs

Die Erfahrung, die die Jungs um Trainer Alex Wötzel in der Quali machen mussten, war eine ganz bittere Erfahrung. Obwohl man bei  gleicher Punktzahl und dem deutlich besseren Torverhältnis (+15) gegenüber der JSG Lenzinghausen-Spenge den dritten Platz in der Kreisquali belegte, der den direkten Aufstieg in die Verbandsliga bedeutet hätte, zwang der Handballkreis die Jürmker in ein Entscheidungsspiel mit der JSG Lenzinghausen-Spenge, was man dann 21-25 verlor.

Als man dann bei der ersten Qualifikationsrunde im Handballverband in Plettenberg nur den dritten Platz belegte, verlor man zusätzliche noch zwei  Jöllenbecker Schlüsselspieler durch Verletzungen, was im Kollektiv leider nicht kompensiert werden konnte.  Letztendlich war das dann der Grund, warum man bei dem weiterführenden Qualifikationsturnier eine Woche später in eigener Halle chancenlos gegen den TV Bösingfeld und den HCE Bad Oeynhausen ausschied.

"Nun heißt es Wunden lecken und Defizite aufarbeiten um  wieder gestärkt in die Bezirksligasaison zu starten.", meint Trainer Alex Wötzel. "Wir haben hier den Anspruch im oberen Drittel mitzuspielen".

Fazit

Die A- und B-Mädels des Tus 97 sind im Rahmen der Jugendaufstiegsspiele immer eine Bank.  Das zeigt auch der Blick in die vergangen sechs bis acht Spielzeiten. Auch die A-Jungs haben den Sprung unter die besten Teams in Westfalen nach dreijähriger Oberliga-Abstinenz wieder geschafft.  Die B-Jungs hätten den Aufstieg in die Verbandsliga ganz sicher verdient gehabt. Erst traf sie das Schwert undurchsichtiger Aufstiegsregelungen, dann kam auch noch Verletzungspech hinzu.

Mit Blick auf die Quali bei den A-und B-Jungs wird eines ganz deutlich: Die Belastung, die den Jungs  im Rahmen der Quali jedes Jahr zumutet wird, ist unverhältnismäßig. Beispielweise haben die A-Jungs innerhalb von fünf Wochen insgesamt 19 Qualifikationsspiele bestritten .  Ja, die Spielzeit ist bei Turnierspielen auf zwei Mal 20 bzw. 25 Minuten verkürzt. Aber muss man denn tatsächlich 19 Spiele absolvieren um anschließend 22 Spiele in der Oberliga spielen zu dürfen?

Wir, der Jugendvorstand des Tus97, bedankt sich bei den Teams, bei den Sponsoren und insbesondere bei den engagierten Eltern für ihren Einsatz im Rahmen der Jungendaufstiegsrunde. Es ist toll zu sehen, wie sich die Eltern einbringen, sei es als Fahrdienst, Zeitnehmer-/Sekretärsdienst, im Timeout oder einfach nur anfeuernd auf der Tribüne.  So kann es in der kommenden Saison 18/19 weitergehen!