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Die männliche A1 verliert gegen die TG Hörste mit 23:32 (14:11). Nach einer starken ersten Halbzeit ließen sich die Jürmker vom Tabellenzweiten den Schneid abkaufen und verloren am Ende auch in der Höhe verdient. Das letzte Aufeinandertreffen kurz vor Weihnachten auf der Tanzfläche im Bielefelder Stadtpalais verlief für beide Seiten überaus erfolgreich, nun stand man sich wieder auf dem Handballfeld gegenüber. Mit dem Anpfiff entwickelte sich eine intensive Partie, die auf beiden Seiten von den Abwehrreihen dominiert wurde.

Zu häufig bissen sich die 97er an der bulligen 6:0-Deckung der Gäste die Zähne aus, da aber auch die eigene Deckung sehr gut funktionierte und einige Ballgewinne produzierte, verlief die erste Halbzeit ausgeglichen. Zu keinem Zeitpunkt war zu erkennen, dass der Siebte gegen den Zweiten spielt: beide Teams hielten sich die Waage (9:9, 22.). Dann aber gelang es der Grintz-Sieben, das Tempo zu erhöhen und sich mit konsequenten Abschlüssen etwas abzusetzen (13:9, 26.). Dieser kleine Lauf hatte Eindruck verschaffen, die Führung konnte bis zum 14:11 in die Halbzeitpause gebracht werden.

Der Tabellenzweite aus Hörste kam gereizt aus der Kabine und stürmte regelrecht zum 16:16-Ausgleich (35.). Dies sollte jedoch nur ein Zwischenstopp bleiben, der TG-Express rauschte nun in bestechender Manier an der verdutzten, teils pomadig agierenden A1 vorbei. Beim 17:21 (42.) sah sich Coach Malte Grintz zu einer Auszeit gezwungen, beim darauffolgenden 19:21 (45.) schien es dann auch noch einmal spannend zu werden. Nun zeigten die Gäste aber, dass sie mit Recht auf dem zweiten Tabellenplatz stehen: mit einem 8:1-Run konnte Hörste in den nächsten Minuten kompromisslos das Spiel entscheiden. Mit wachsendem Rückstand traten auch immer mehr kleinere und größere Undiszipliniertheiten bei einigen Jöllenbecker Spielern auf, welche in der Nachbetrachtung einen faden Beigeschmack hinterlassen.

Man kann mit Sicherheit gegen eine Topmannschaft wie die TG Hörste verlieren, an einem schlechten Tag vielleicht auch mit neun Toren. Die Art und Weise, wie sich die A1 aber in der zweiten Halbzeit verkauft hat, ist allerdings schlichtweg nicht in Ordnung. In der Trainingswoche gilt es nun, dieses komplett unnötige und kontraproduktive Verhalten aufzuarbeiten und das Team wieder zusammen zu raufen. Am nächsten Wochenende führt die Reise zum Rangneuenten der JSG Handball Ibbenbüren, Anwurf ist in der Sporthalle Bockraden am Samstag, den 10.02. um 17:45 Uhr.

Südhölter (TW), Ruhenstroth (TW), Möller (TW), Rothe (6), Wehmeyer (6/2), Bockermann (3), Wittler (2), Barrelmeyer, Heidemann (je 2/1), Höfelmeyer, Steinböhmer (je 1), Bojarra