Sponsoren-Anzeigen

Die männliche A1 verliert ihr Heimspiel gegen den TV Vreden mit 26:30 (11:15). Die unnötige Niederlage verhinderte den fünften Sieg in Serie und ist ein herber Rückschlag vor dem Bielefelder Derby am nächsten Wochenende.

Gegen die Gäste von der holländischen Grenze fehlte den Jürmkern nicht nur Coach Malte Grintz auf der Trainerbank, auch Abwehrchef Nico Wittler und Torhüter Niklas Südhölter mussten aufgrund einer Kursfahrt ersetzt werden. Bis zu 21. Minute (11:10) ließen sich die 97er davon jedoch nicht viel anmerken, sie diktierten das Spielgeschehen und verpassten lediglich durch eine bessere Chancenverwertung eine höhere Führung. Dann zogen die Gäste jedoch mit einem 5:0-Lauf bis zur Pause davon: Die A1 leistete sich nun einfachste Fehler und ging mit hängenden Köpfen in die Kabine.

Obwohl Vertretungscoach Mirko Seliger in der Kabine gute Aufbauarbeit leistete, wurde es im zweiten Durchgang nicht wirklich besser. Die Gäste aus Vreden hielten die Jürmker weitestgehend souverän auf Distanz, lediglich beim 22:25 (54.) hätte es noch einmal spannend werden können. Der A1 fehlte diesmal jedoch das gewisse Selbstverständnis, dieses unumstößliche Selbstvertrauen ins eigene Spiel, was aus der vier Spiele andauernden Siegesserie zuletzt hervorging. Das Team ließ sich von den eigenen Fehlern zu sehr runterziehen, auch von der Torhüterposition konnten diese Woche keinerlei Impulse gesetzt werden.

So bitter und unnötig diese Niederlage unterm Strich auch war: Mund abwischen, weitermachen! Denn in der nächsten Woche wartet mal wieder dieses eine Spiel, bei dem sowieso komplett egal ist, was letzte Woche, letzten Monat, oder letztes Jahr passiert ist. Es ist wieder Derbyzeit! Die A1 reist in den Heeper Dom, um gegen die TSG den Titel als Nummer eins der Stadt zu verteidigen. Anwurf ist am Samstag, den 27.01. um 15:00 Uhr im Gymnasium Heepen. Wir freuen uns riesig über jeden Jürmker, der den Weg nach Heepen findet um die 97er im Bielefelder Stadtderby zu unterstützen. Wir sehen uns!

Ruhenstroth (TW), Möller (TW), Bockermann (6), Bode (6/4), Wehmeyer (5), Höfelmeyer, Steinböhmer (je 3), Heidemann (2/1), Barrelmeyer (1)