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Nach der empfindlichen Niederlage der fünften Herren im Hinspiel gegen den CVJM Rödinghausen 3 waren im Rückspiel am vergangenen Sonntag alle bereit bis an ihre Grenzen zu gehen. Niemand wollte die Schmach aus dem Hinspiel ungesühnt lassen. So kam es, dass am Sonntag gleich 17 Spieler zur Verfügung standen, der Trainer hatte die Qual der Wahl, wen er aufstellt und wer leider nur die Rolle des Zuschauers ausfüllen darf.

Doch ganz so rosig war nicht alles, die Jürmker hatten unter der Woche mit einer katastrophalen Trainingsbeteiligung zu kämpfen. Des Weiteren musste die Mannschaft den Ausfall von Toptorschütze Lucas Mühlenweg kompensieren. Nicht weiter verwunderlich war es daher, dass in der Starting-VII mit Benny Gehring und Mick Hermann zwei A-Jugendliche standen.

Zum Spiel:
Wie immer gewann der Gegner die Seitenwahl und die Fünfte erhielt zuerst das Angriffsrecht. Die junge Truppe hatte es sich zum Ziel gemacht schnellen Handball zu spielen und den Gegner Dank der eigenen Schnelligkeit vor Probleme zu stellen. So wurde es auch im ersten Angriff gehandhabt. Die Jürmker schlossen schnell ab, leider jedoch auch zu Ungenau. In den darauffolgenden Minuten war das Spiel geprägt von Einzelaktionen im Angriff und einer löchrigen Abwehr auf beiden Seiten. Zwar erzielten die Jöllenbecker in der fünften Minute durch einen gut aufgelegten Lennart Pielsticker die erste zwei Tore Führung, doch hielt diese nicht lange. Bereits fünf Minuten später lag die Mannschaft mit 4:5 hinten. Nach der gewohnt langen Findungsphase beider Mannschaften wurde das Spiel ab der zehnten Minute zunehmend unruhig. Viele Führungswechsel und rigoros durchgreifende Schiedsrichter heizten die Partie an. Auszeiten beider Trainer erfüllten nicht den gewünschten Effekt. Der Schalter letzten Endes war die erste Zwei-Minuten Strafe des Spiels. Nur noch zu fünft auf dem Feld fanden die Mannen von Trainer Sven Patzwald die Lust am Verteidigen wieder und ließen in der Unterzahl, sowie bis zur Pause keinen Treffer mehr zu. Auch Sebastian „Basto“ Stratmann fand so wieder in seine starke Form. Zur Halbzeit führte die Fünfte mit 16:12.

Die Aufgabe für die zweite Halbzeit war klar: Die Führung nicht mehr aus der Hand geben, sie sogar, wenn möglich, ausbauen und so für einen möglichen direkten Vergleich im Aufstiegsrennen die bessere Ausgangsposition zu gewinnen.

In Hälfte zwei wurde dann schnell klar, dass Rödinghausen sein Pulver bereits verschossen hatte. In der Breite des Kaders war Jöllenbeck einfach besser aufgestellt, so ergaben sich in der zweiten Hälfte immer wieder Möglichkeiten Tempogegenstöße zu laufen. Die einfachen Tore wurden natürlich gerne mitgenommen. Am Ende wehrten sich die Gegner nur noch gegen eine Niederlage mit Tordifferenz im zweistelligen Bereich. Das wäre sicherlich auch nicht ganz verdient gewesen, hat Rödinghausen doch lange Zeit gut dagegengehalten. Über 23:18 (44.), 27:20 (52.) und 29:22 (55.) gelang das Spiel letztlich zu einem 32:23 Endstand. Sicherlich gewann die Mannschaft hier hochverdient gegen einen am Ende schwächeren Gegner. Doch liegt noch immer einige Arbeit vor der Mannschaft, damit der Aufstieg am Ende auch in trockenen Tüchern ist. Gerade die Unsicherheiten zu Beginn des Spiels dürfen in der Form nicht mehr auftreten. Die Mannschaft muss durch die Bank weg, von Anpfiff an, wach sein und über 60 Minuten zeigen, dass sie die bessere Mannschaft ist.

Das nächste Heimspiel, in dem die Mannschaft genau dies umsetzen will, findet am 17.3.2019 um 14:00 Uhr in der Sporthalle der Realschulde Jöllenbeck statt. Um zahlreiches Erscheinen wird gebeten. Gespielt wird gegen den verlustpunktgleichen Zweiten aus Spradow.

Zu guter Letzt bleibt nur noch unserem Zeitnehmer Didi Klose zu danken, der sich am Sonntag, trotz seines eigenen Geburtstags, mal wieder für uns hinter die Uhr gesetzt hat. Von der gesamten Mannschaft noch einmal vielen Dank und alles Gute für das neue Lebensjahr.

Es spielten:
Möller, Stratmann; Gehring, Pielsticker (je 7), Kronsbein (6/4), Grintz (6/1), Hermann (5), Zerbe (1), Dogan, Linnenbürger, Litzki, Martin, Schill, Wobig.