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1310103045Es ist schon wieder passiert: Die zweite Herren hat nach einer guten Leistung zwei Punkte in den Schlussminuten aus den Händen gegeben. Gegen den favorisierten Tabellenzweiten TuS Spenge II verloren die Jürmker, trotz ständiger Führung ab der 40. Minute, mit 25:26 (11:13). Am Ende fehlte sowohl ein Quäntchen Glück als auch die notwendige Cleverness.

Die 97er erwischten einen schlechten Start in die Partie. Den Appell von Trainer Stephan Neitzel, einen kühlen Kopf zu bewahren, hatte die Mannschaft wohl fehlinterpretiert, so war doch eher völlige Emotionslosigkeit auf der Spielplatte zu sehen. Nach zwischenzeitlichen 1:4 und 3:6 Rückständen sah man sich zu einer frühen Auszeit gezwungen (14.).

Das Team-Timeout sollte jedoch Früchte tragen: Durch vier Tore in Folge, unter anderem von den wieder stark aufspielenden Jane Heidemann, konnte die Zweite mit 7:6 in Führung gehen. Die beiden Mannschaften begegneten sich nun auf Augenhöhe, großes Manko der Jürmker waren jedoch überhastete Pässe in der ersten Welle, die zu häufig nicht an den Mann gebracht wurden. Folglich führten die Gäste nicht unverdient mit 11:13 zur Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel sollte sich das Blatt wieder wenden. Zwar konnte Spenge zunächst auf 12:15 erhöhen, doch waren die 97er beim 17:16 durch Brian Weigang wieder am Drücker. In dieser Phase des Spiels waren die Jürmker, insbesondere dank der starken Abwehr um Daniel Bruelheide, die bessere Mannschaft und konnten sich so auf 22:19 absetzen. In der 58. Minute führte die Zweite noch mit 25:23, doch sollten die Jürmker in den beiden Schlussminuten zwei spielentscheidende Fehler machen. Zunächst konnte Spenge schnell zum 25:24-Anschluss treffen, kurz darauf verloren die Jürmker den Ball im eigenen Angriff. Der Tempogegenstoß der Spenger konnte nur mit einem unsanften Foul unterbunden werden, sodass die Schiedsrichter auf Strafwurf und eine Zwei-Minuten Strafe entschieden. Die Gäste glichen aus, die 97er mussten die letzte Spielminute in Unterzahl überstehen. Und wieder schlich sich ein Fehler im Spiel der Jürmker ein, der mit einem Gegenstoßtor zum 25:26 (59:26 Spielminute) bestraft wurde. Im letzten Angriff sollte der Treffer zum Ausgleich nicht gelingen, sodass die Zweite ein weiteres Mal nach einer ausgeglichenen Partie mit leeren Händen dasteht.

Es spielten:

Grafen/Ruhenstroth; Heidemann (8/3); Bruelheide (4); Markworth, Weigang (je 3); Jahr, Mühlbeier (je 2); Höner, Küthe, Steffen (je 1); Kristen, Weszpatat, Zimmerling