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Malermeister Herholt

Gegen die TSG Altenhagen-Heepen 3 gelang der zweiten Herren am vergangenen Samstag ein verdienter 13:26 (10:6) Sieg. Obwohl die 97er nur ein Bruchteil ihres Potenzials abrufen konnten, waren die zwei Punkte zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Durch den 20. Sieg in Folge ist die Zweite nun in einer hervorragenden Ausgangslage vor dem Spitzenspiel gegen Verfolger TV Werther. Mit einem Sieg könnte die zweite Herren den Aufstieg perfekt machen.

Nicht ohne Grund bemängelte Trainer Stephan Neitzel nach Spielschluss die zum Teil fehlende Ernsthaftigkeit gegen den Tabellenvorletzten. Insbesondere in der ersten Halbzeit fehlte es den Jürmkern an Durchschlagskraft und Spielkonzepten gegen die Altenhagener Deckung. Lediglich Marius Mühlbeier konnte in der Offensive überzeugen und war aufgrund seiner sechs von acht Treffern in der Anfangsphase allein verantwortlich für die Führung der 97er.

Da die TSG ebenfalls kaum Lösungen gegen die Jöllenbecker Abwehrreihe fand, entwickelte sich ein zähes Spiel mit wenigen Toren. Über 2:3 (10.) und 4:7 (20.) setzte sich die Zweite bis zur Halbzeitpause auf 6:10 ab.

Nach dem Seitenwechsel zogen die 97er das Tempo ein wenig an und setzten sich von 8:12 auf 8:16 (40.) ab. Die zwei Punkte waren ab diesem Zeitpunkt in trockenen Tüchern und die Mannschaft begann ihren Streifen bis zum Schlusspfiff runter zu spielen.

Obwohl die Zweite nun sowohl im Spiel gegen Rietberg als auch gegen Altenhagen-Heepen nicht ansatzweise ihr volles Potenzial ausschöpfen konnte, sollte man doch mit Stolz auf die vergangenen 20 Partien ohne Punktverlust zurückblicken und nochmal ordentlich Selbstbewusstsein vor der Partie gegen den Tabellenzweiten Werther tanken. Bessere Voraussetzungen kann man sich nicht wünschen: Mit einem Sieg steigt die Zweite auf, bei einer Niederlage wäre die Tabellenführung immer noch ungefährdet. Das Heimspiel beginnt wie immer um 19:45 Uhr, wir hoffen auf reichlich und lautstarke Unterstützung von der Tribüne.

Es spielten: Seliger/Grafen; M. Mühlbeier (8/1); Jahr (5); Weigang, Zimmerling (je 3); Heidemann (3/2); Markworth (2); Kleineberg, Kristen (je 1); Hippe, Küthe, Zlatkovic, J. Mühlbeier