1310104032Die 1. Damen konnte am Sonntag gegen Steinhagen den 3. Sieg in Folge einfahren. Die Vorzeichen waren aufgrund der Verletzungen von Ninja, Saskia und Sarah Repohl nicht optimal. Vielleicht gerade deshalb haben wir nie den Kopf hängen gelassen und konnten Steinhagen 20:22 knapp besiegen.

Wir geben zu: Es war kein schönes Spiel. Auf beiden Seiten wurden am Ende der Halbzeit zahlreiche technische Fehler zu Buche geschrieben, sodass wir zwar mit 0:2 schnell in Führung gehen konnten, es aber die ganze Zeit ausgeglichen blieb. Zusätzlich schwächte uns in der 14. Minute eine, bis heute nicht erklärbare rote Karte, für Saskia Winter. Steinhagen stellte nachdem wir wieder vollständig waren auf eine offene 5:1 Deckung, mit der wir zunehmend unsere Schwierigkeiten hatten. Einzig und allein eine solide Deckungsleistung und ein Zauberwurf von Sarah Kressmann ließen uns „nur“ mit einem 2 Tore Rückstand in die Pause gehen.

Nach der Pause sah es nicht wirklich besser aus – vielmehr zog Steinhagen in der 37. Minute auf 15:11 davon. Noch vor einigen Jahren wären das vielleicht unser“Todesurteil“ gewesen – aber wir haben dazugelernt und den Kopf nicht hängen lassen. Wir sind ruhig geblieben, Lisa Lütke hat kurz ihre Bandbreite an Torwartqualitäten gezeigt und im Angriff sind wir geduldig geblieben. So konnten wir schon 10 Minuten später das 15:15 erzielen.

Viele hätten wahrscheinlich gesagt: Ein Unentschieden wäre gerechtfertigt gewesen. Mag sein – aber man muss ja auch mal am längeren Hebel sitzen und das Glück auf seiner Seite haben. In dem Fall waren es wir, die am Ende etwas cleverer gespielt haben. Auch eine Manndeckung in den letzten Sekunden stand dem 20:22-Auswärtssieg nicht mehr entgegen. Wir sind stolz auf diese Teamleistung. Danke an Lisa Lütke, Alina Pielsticker und Jule Brennecke, die unsere Rumpftruppe am Sonntag unterstützt haben!

Jetzt ist erstmal Pause und Verletzungen auskurieren angesagt. Es ist wunderschön und lange her, die Herbstpause fast am Platz der Sonne zu genießen - noch viel mehr da wir darauf gehofft, aber eher nicht mit gerechnet haben. Das heißt natürlich nicht, dass wir nicht auf der faulen Haut liegen. Bis zum 02.11. werden wir fleißig trainieren und sind dann hoffentlich noch einen Schritt weiter, um eine konstante Leistung auf den Platz zu bringen.

Am 2.11. begrüßen wir schon um 15:45 Uhr unsere Gäste aus Minden. Bis dahin.