Tabelle Oberliga
| Pl. | Mannschaft | Punkte |
| 1 | VfL Gladbeck | 44:12 |
| 2 | TuS Spenge | 41:15 |
| 3 | Soester TV | 40:16 |
| 4 | HSG Menden-Lendringsen | 39:17 |
| 5 | HSE Hamm | 36:20 |
| 6 | HSG Augustdorf/Hövelhof | 34:22 |
| 7 | SG Schalksmühle-Halver | 32:24 |
| 8 | TuS 97 Bielefeld/Jöllenb. | 26:30 |
| 9 | VfL Eintr. Hagen 2 | 26:30 |
| 10 | ASV Hamm 2 | 24:32 |
| 11 | HC TuRa Bergkamen | 21:35 |
| 12 | HSG Gütersloh | 17:39 |
| 13 | TuS 09 Möllbergen | 17:39 |
| 14 | SV Teutonia Riemke | 13:43 |
| 15 | TSV Hahlen | 10:46 |
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Weibliche A
Weibliche A-Jugend mit viel Pech
Die wA-Jugend schied nach ihrem 23-19 Sieg im Hinspiel denkbar knap im Halbfinale der Westfalenmeisterschaft aus. Der VfL Brambauer siegte im Rückspiel 20-16 und ist somit aufgrund der mehr erzielten Auswärtstore weiter. Die Jürmker Mädels können dennoch mit Stolz auf eine tolle Serie zurückblicken.
TuS 97 fehlt ein Tor zum Finale
Bielefeld (ivo). Am Mittwoch noch hatte sich Jöllenbecks Olaf Grintz gefreut, dass seine weibliche A-Jugend im Halbfinalhinspiel um die Westfalenmeisterschaft keine 20 Tore bekommen hatte. Im Rückspiel im Lüner Stadtteil Brambauer lief es für sein Team aber in der Offensive noch schlechter.Das 16:20 war gleichbedeutend mit dem bittersten Ausscheiden – aufgrund der auswärts weniger erzielten Tore. „Der Angriff war eine Katastrophe", sagte Grintz. Schon beim 0:4 war der Vorsprung aufgebraucht, erst nach sieben Minuten gelang dem TuS 97 der erste Treffer. Fortan entwickelte sich ein Spiel auf des Messers Schneide. Beim 5:6, 12:13 und 16:18 sah es gut aus für die Bielefelder, beim Pausenstand und 12:16 war Brambauer weiter. Die Gastgeberinnen erzielten eine Minute vor Schluss das 20:16, doch der TuS 97 schaffte es nicht mehr, das letzte entscheidende Tor zu werfen. „Vielleicht ist es doch das eine Jahr mehr Erfahrung, das den meisten meiner Spielerinnen fehlt", mutmaßte der mit einer sehr jungen Truppe angetretene Olaf Grintz. TuS: Kressmann (5), Hüttemann (4), Kastner, Utner (je 2), Grintz, Kehde, Spreen.
Eine unterirdische Torquote
Bielefeld (WB/jm). Das schöne 23:19-Polster aus dem Hinspiel sollte nicht reichen für ein Happyend. Die weibliche Handball-A-Jugend des TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck hat das zweite Treffen gegen den VfL Brambauer mit 16:20 verloren und so das Endspielticket um die Westfalenmeisterschaft verpasst. Ein Tor fehlte.
Wiederum brachten die Gäste das Kunststück fertig, sechs Siebenmeter sowie einige »Freistehende« nicht im Tor unterzubringen. »Wir sind weniger am Gegner, sondern mehr an uns selbst gescheitert«, bedauerte Trainer Olaf Grintz, der seinem Angriff gegen Brambauers 6:0-Abwehr eine »unterirdische Trefferquote« attestierte. Als der TuS 97 in der achten Minute erstmals traf, lag die Mannschaft bereits mit 0:4 zurück. »Wir sind überhaupt nicht ins Spiel gekommen und waren vorne nicht gefährlich«, so Grintz.Der kurze Zwischenspurt zum 5:6 war zur Halbzeit schon wieder Makulatur - 6:10. Beim 9:10 und 16:18 waren die Jürmker Hoffnungen auf ein Weiterkommen noch realistisch. Als der Schlusspfiff ertönte, der Frust umso größer. Ein vermaledeites Tor zu wenig.
Das Endspiel um die Westfalenmeisterschaft wird somit ein Nachbarschaftsduell: Der VfL Brambauer bekommt es am 3. und 9. April mit dem Lüner SV zu tun.
Jetzt freuen sich die Mädchen über eine wohlverdiente Wettkampfpause, ehe die Aufstiegsrunden beginnen. Für die Kreisquali ist der TuS 97 gesetzt, sodass die neue Mannschaft erst Ende Mai, Anfang Juni in die Qualifikation zur Oberliga einsteigt.
TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck: Papla/Rosenbusch - Kressmann (5), Grintz (1), Kehde (1), Kastner (2), Homovics, Hüttemann (4), Spreen (1), Utner (2), Schulz, Weszpatat, Voll, Winter.
Der Westen
VfL Brambauer - Bielefeld-Jöllenbeck 20:16 (10:6). Diese Partie war nichts für schwache Nerven. Nach der Vier-Tore-Niederlage im Hinspiel löste der VfL nur aufgrund der mehr geworfenen Auswärtstore das Finalticket.
Als die überragende Viviane Vogel (14 Treffer) hochstieg und den Ball zum 20:16 in die Maschen donnerte, musste der VfL noch quälend lange 120 Sekunden überstehen. Doch mit dem letzten Angriff traf die Außenspielerinnen der Gäste nur den Innenpfosten und als die harzige Kugel im Anschluss wieder ins Feld zurück rollte, glich die Halle einem Tollhaus.
„Eine super Leistung von uns, zwischenzeitlich hatte ich damit nicht mehr gerechnet, jetzt freue ich mich auf zwei tolle Endspiele", strahlte Coach Uli Richter. VfL: Piepenkötter; Vogel (14/4), Kleetz (2/1), Woggon (1), Feuerpeil (2), Lasshoff (1), Neumann, Weistropp, Mehlig, Malitzki.
Geschrieben von: Nossek Montag, den 28. März 2011 um 23:02 Uhr






