Nächstes Spiel Oberliga
12.09.2010 - 17:30Kreissporthalle Berufsschule
TV Schwitten
: 
TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck
Kompletter Spielplan
Tabelle Oberliga
| Pl. | Mannschaft | Punkte |
| 1 | Ibbenbürener SpVg 08 | 0:0 |
| 2 | SV Teutonia Riemke | 0:0 |
| 3 | TV Verl | 0:0 |
| 4 | HSG Augustdorf/Hövelhof | 0:0 |
| 5 | HSG Handball Lemgo 2 | 0:0 |
| 6 | HSG Menden-Lendringsen | 0:0 |
| 7 | VfL Gladbeck | 0:0 |
| 8 | TuS 97 Bielefeld/Jöllenb. | 0:0 |
| 9 | HC TuRa Bergkamen | 0:0 |
| 10 | TSV Hahlen | 0:0 |
| 11 | Soester TV | 0:0 |
| 12 | ASV Hamm 2 | 0:0 |
| 13 | VfL Vikt. Mennighüffen | 0:0 |
| 14 | HSG Gütersloh | 0:0 |
| 15 | TV Schwitten | 0:0 |
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1. Herren
Freud und Leid...
... liegen eng beieinander. Während die 1. Herren (gegen Gladbeck) und 2. Herren (gegen Lemgo III) gegen mögliche Aufstiegskandidaten knapp und unglücklich verloren, bauen die 1. Damen ihren Vorsprung auf den Tabellenzweiten Nordhemmern durch einen eigenen Sieg in Hahlen und Nordhemmerns Niederlage in Hüllhorst 5 Spieltage vor Schluß auf 7 Punkte aus. Einen wichtigen Heimsieg feierte auch die 3. Herren gegen Brockhagen II. Den Sprung in das Bezirkmsmeisterschaftsfinale schaffte hingegen die mB-Jugend.
Ein Billard-Fast-Tor
HANDBALL: TuS 97 nach 29:30 gegen Gladbeck erstmals auf einem Abstiegsplatz
Matthias Foede
Bielefeld. Hallensprecher Arndt Klein verlangte schon in der ersten Halbzeit bei „einem wunderschönen Tor“ der Hausherren die Wiederholung in Zeitlupe. Für die letzten Sekunden der Partie des TuS 97 gegen VfL Gladbeck wäre der Videobeweis dringend erforderlich gewesen.
Die Jürmker waren in Ballbesitz und lagen neun Sekunden vor der Sirene mit 29:30 hinten. Trainer Walter Schubert hatte seinen Torwart zugunsten eines siebten Feldspielers herausgenommen. Die Gastgeber standen nun mit doppelter Überzahl (sieben gegen fünf) auf dem Platz, weil ein Gladbecker Akteur eine Zeitstrafe kassierte hatte. Nach Wiederbeginn räumte der TuS mustergültig nach Rechtsaußen ab, wo Hermann Hippe ebenso mustergültig dem gegnerischen Keeper entgegenflog und abschloss.
Sein Wurf streifte zunächst die Unterkante der Latte, ehe er an den einen Innenpfosten sprang, um von dort auch noch den gegenüberliegenden Innenpfosten zu touchieren. In vielen Situationen findet der Ball anschließend den Weg über die Torlinie – diesmal nicht. Zumindest entschieden so die Schiedsrichter. Der Jöllenbecker Schütze und sein Team hatten den Ball im Tor gesehen, die Gladbecker hingegen nicht. Das führte nach dem eh schon kuriosen Billard-Auftritt des Spielgerätes zu ähnlich kuriosen Jubelarien.
Die Hausherren schrien vor Freude, weil sie glaubten, nach einer ordentlichen und vor allen Dingen kämpferisch überzeugenden Vorstellung wenigstens einen Zähler gegen den Favoriten ergattert zu haben. Die Gäste feierten, weil sie nach einem eher durchwachsenen Auftritt mit einem blauen Auge davongekommen waren. Es dauerte einige Sekunden, bis sich die Situation auflöste. Die Unparteiischen stapften in Windeseile zum Kampfrichtertisch, erklärten die Partie mit 29:30 für beendet. Die Gladbecker jubelten ein zweites Mal, bei den Jürmker schwoll der Kamm. „Die beiden Herren aus Gütersloh haben sehr viel gegen uns gepfiffen“, ärgerte sich Schubert über die Ansetzung und die Leistung der Referees.
Hermann Hippe, der vermeintliche Torschütze zum Ausgleich, musste getröstet werden. „Der war hundertprozentig drin. Der Ball hat das hintere Gestänge im Tor berührt“, schluchzte er. Holger Krimphove, Trainer der Gladbecker, hielt dagegen: „Mein Torwart schwört Stein und Bein, dass der Ball nicht im Tor war.“ Der sportliche Leiter, Frank Brennecke, stöhnte: „Bitterer geht es nicht.“ So oder so – die Szene war auch ohne Wiederholung und Videobeweis entschieden. Die Gastgeber standen mit leeren Händen da, was Keeper Norman Kern „wirklich tragisch“ fand. „Wir haben gekämpft, nie aufgesteckt und alles gegeben“, sagte er, bevor er trotzig hinterher schob: „Vielleicht schweißt uns so ein Negativ-Erlebnis aber auch zusammen.“
Zusammenhalt und Kampfgeist wird der TuS 97 in den kommenden Wochen brauchen. Erstmals in dieser Saison steht die Mannschaft auf einem Abstiegsplatz, erstmals in dieser Serie läuft das Team der Musik hinterher. Der aktuelle Rutsch auf Rang zwölf kam zustande, weil die Konkurrenten Verl (28:28 gegen Hamm) und Brockhagen (27:26 in Oberlübbe) punkteten. Als ob auch dies Hallensprecher Arndt Klein vor Beginn der Gladbeck-Partie gewusst hätte, spielte er das Lied von Xavier Naidoo: „Dieser Weg wird kein leichter sein, dieser Weg wird steinig und schwer . . .“
TuS 97 - Gladbeck 29:30 (17:16)
TuS 97: Kern/Lehmeier; Nils Grothaus (7), Heins (2), Niehaus, Kopscheck (2), Braunheim, Hoff, Bruelheide (10/6), Hippe (1), Steffen, Gojacic (7), Tim Grothaus.
VfL Gladbeck: Tim Deffte/Schmidt; Schmedt (7), Marcel Giesbert (7), Weinhold, Marcinowski (3/1), Pascal Giesbert, Kunze, Sven Deffte (1), Mazur (5), Mollenhauer (5), Kintrup (1), Klasmann (1/1).
SR: Weigelt/Weigelt (Gütersloh).
Zuschauer: 350.
Siebenmeter: 6/6 – 2/2.
Spielfilm: 5:3, 8:9, 14:10, 17:16 (Halbzeit); 20:20, 23:25, 27:27, 28:30, 29:30 (Endstand).
Das tragische Ende mit dem letzten Wurf
Bielefeld (WB). Es laufen die letzten Sekunden im Oberligaspiel zwischen dem TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck und dem VfL Gladbeck. Hermann Hippe fliegt von Rechtsaußen in den Kreis und wirft: Das Spielgerät springt von der Unterkante der Latte an den einen, dann an den anderen Innenpfosten und landet schließlich in den Händen des Torwarts. Tor oder nicht? Die Schiedsrichter sagen nein - Jöllenbeck verliert 29:30 und stürzt auf einen Abstiegsplatz.
Arndt Wienböker
Dieser letzte Wurf von Hippe spiegelt den gesamten Saisonverlauf der »Jürmker« wider. Ob der Ball dabei die Linie überquert hatte oder nicht, es war eine Millimeter-Entscheidung, die in der Dramatik der Schlussphase die Gemüter zum Kochen brachte. Erst drehten die Jöllenbecker jubelnd ab, dann stürmten sie wutentbrannt in Richtung des Schiri-Gespanns Nils Weigelt/Sven Weigelt aus Gütersloh. Die Referees aus dem Nachbarkreis hatten das Leder nicht im Tor gesehen und verließen unter den Pfiffen der 400 Zuschauer in Jöllenbeck das Parkett.
»Ich habe ihn drin gesehen«, verstand Hermann Hippe die Handball-Welt nicht mehr. Und auch TuS 97-Trainer Walter Schubert haderte mit der finalen Entscheidung der Schiedsrichter: »Meine Spieler sagen, es war ein Tor.« Das sahen die Gäste, die durch den glücklichen Sieg weiter dick im Aufstiegsgeschäft sind, etwas anders. »Der Ball geht dreimal ans Gebälk. Ich weiß nicht, wie er dabei die Linie überquert haben soll«, fragte Gladbecks Coach Holger Krimphove, der von 1999 bis 2002 das Jöllenbecker Trikot getragen hatte, in die Runde. Eine Antwort konnte niemand geben.
»Zumindest den einen Punkt hätten wir verdient gehabt«, resümierte ein enttäuschter Walter Schubert. Kämpferisch konnte man seinem Team diesmal absolut keinen Vorwurf machen, aber in den entscheidenden Phasen fehlten wieder einmal die Cleverness und vor allem das Glück. Es war das achte Saisonspiel, das die »Jürmker« mit ein bis drei Toren Unterschied verloren haben.
»Diese Niederlage ist echt tragisch«, sagte ein konsternierter Torwart Norman Kern, der in der letzten Viertelstunde seinen Pfosten-Posten für Thorsten Lehmeier räumte. Neun Sekunden vor dem Ende verließ dann auch »Moppel« seinen Kasten. Schubert brachte mit Tim Grothaus einen siebten Feldspieler, aber der verdiente Lohn landete in Billard-Manier an Latte und Pfosten.
»Wenn wir immer so gekämpft hätten, hätten wir zehn Punkte mehr und bräuchten uns keine Sorgen zu machen«, sagte Ralf Bruelheide. Der Routinier glänzte bei seinen zehn Toren vor allem als sicherer Siebenmeterschütze, in der entscheidenden Phase scheiterte »Tüdden« aber einige Male an Gladbecks Torwart Tim Deffte. Nils Grothaus und Jasmin Gojacic überzeugten im Angriff mit einer starken Quote - gemeinsam mit Bruelheide hielten sie Jöllenbeck im Spiel. Gladbecks erfolgreichste Torschützen waren die beiden Außen Sebastian Schmedt und Marcel Giesbert (je 7).
Beim 15:11 (25.) hatte der TuS 97 die höchste Führung herausgeworfen, beim 21:22 (41.) war der Vorsprung futsch. In der dramatischen Schlussphase bewiesen die Hausherren Moral und kämpften sich immer wieder heran. Gojacic verkürzte auf 29:30. Dann kam Hippe geflogen und das tragische Ende nahm seinen Lauf. Am kommenden Samstagabend hat der TuS 97 beim Tabellenschlusslicht TuS Volmetal nun das erste von noch sieben Endspielen.
TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck: Kern/Lehmeier (ab 45.) - Bruelheide (10/6), N. Grothaus (7), Gojacic (7), Kopschek (2), Heins (2), Hippe (1), Niehaus, Braunheim, Hoff, Steffen, T. Grothaus.
Landesliga Herren
TuS 97 II – HB Lemgo III 34:37 (17:18). Einmal mehr hielten die Gastgeber (Platz elf) gegen ein Spitzenteam (3.) gut mit. Erneut blieb dem TuS 97 II ein Erfolgserlebnis verwehrt. Diesmal gab es fünf Gründe, die nach knappen Spielständen (8:8, 11:9, 14:14, 20:19, 23:25) den Ausschlag für Lemgo gaben. Erstens hatte Lemgo wie schon vor zwei Wochen Nordhemmern II eine Regionalliga-Leihgabe am Kreis dabei. „Malte Begemann hat für reichlich Unruhe in unserer schwachen Deckung gesorgt“, sagte TuS-Trainer Heiko Nossek, der sich – zweitens – über einige „überflüssige Würfe“ ärgerte. Drittens sei auch Lemgos Keeper nicht schlecht gewesen. „Und wir hatten eine unterirdische Quote bei Abprallern“, meinte Nossek und nannte dann noch den letzten Punkt, der für die Niederlage sorgte: „Das Zeitstrafenverhältnis von 5:1 war übertrieben. Lemgo hat die Überzahl clever ausgespielt.“ So setzten sich die Gäste, die ihre Zeitstrafe in der Schlussminute kassierten, nach einem 25:26-Rückstand entscheidend auf 32:29 ab. TuS 97: Schürmann/Trittin; Steinschmidt (7/2), Kastner (6), Hennigs, Grote (je 5), Rothe, Schäfer-Nolte, Schütforth (je 3), Dettke (2), Schwarze, Sternberg, Werning.
TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck II - HSG Handball Lemgo III 34:37 (17:18).Ausnahmsweise ein fast voller Kader, aber trotzdem keine Punkte: So erging es den »Jürmkern« im Spiel gegen die Gäste aus dem Lipperland. Zudem musste Tim Werning nach zwei Minuten wegen einer Knieverletzung passen. Die Lemgoer konnten erneut auf Regionalliga-Kreisläufer Malte Begemann zurückgreifen, der ebenso wie zwei Wochen zuvor die LIT-Regionalligaleihgabe am Kreis für reichlich Unruhe in einer schwachen Jöllenbecker Defensive sorgte. Trotzdem blieb das Spiel bis zum 33:35 offen. Doch letztlich setzte sich der Favorit glücklich durch. Der TuS 97 muss nun im nächsten Spiel gegen GWD Minden III die nötigen Punkte sammeln.
TuS 97 II: Schürmann/Trittin - Steinschmidt (7/2), Kastner (6), Hennigs, Grote (je 5), Rothe, Schäfer-Nolte, Schütforth (je 3), Dettke (2), Schwarze, Sternberg, Werning.
Bezirksliga Herren
TuS 97 III – TuS Brockhagen II 25:23 (7:12). Nach dem 4:6 setzte sich Brockhagen ab. „Da haben wir so ziemlich alles falsch gemacht. Das 7:12 war fast geschmeichelt“, so Joachim Streu. Der TuS-Trainer beorderte Alex Vollmer vom Kreis auf die Mitte. „Das war die Initialzündung. Er hat gegen Brockhagens offene Deckung viele Zweikämpfe gewonnen.“ Dazu steigerte sich die Deckung um Bielefelds wohl kleinsten Innenblocker Tobias Meyer und ermöglichte Heiko Eggert mehrere Gegenstöße. Mit sieben Toren in Folge drehte der TuS das Spiel und bescherte Streu „die entspanntesten letzten sieben Minuten der Saison“. TuS 97: Schmidt; Vollmer (7/2), Eggert (7), Kristen (4), Klusmann (3), Meyer, Wagner (je 2), Eisenberg, Rieke, Hoff.
TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck III - TuS Brockhagen II 25:23 (7:12). Ein ganz wichtiger Sieg für die »Dritte« des TuS 97, die durch den Erfolg den Gegner mit in den Abstiegskampf gezogen hat. Danach sah es zunächst allerdings überhaupt nicht aus. Nach 20 Minuten lag der TuS 97 mit 4:11 zurück, dann stellte Trainer »Akki« Streu Kreisläufer Alex Vollmer in die Rückraum-Mitte und die Aufholjagd konnte beginnen. Nach der Pause legten die »Jürmker« eine 13:2-Serie zum 20:14 (45.) hin - die Vorentscheidung. »Neben Alex Vollmer haben Max Wagner aus der A-Jugend und Tobi Meyer in der Abwehr ganz stark gespielt«, lobte Streu.
TuS 97 III: Schmidt - Vollmer (7/2), Eggert (7), Kristen (4), Klusmann (3), Meyer (2), Wagner (2), Eisenberg, Rieke, Hoff.
Haller Teil:
Kronsbein sprachlos
Steinhagen-Brockhagen (star). 23:25 (12:7) beim Vorletzten TuS '97 Bielefeld/Jöllenbeck III - Handball-Bezirksligist TuS Brockhagen II rutscht immer weiter ab. Trainer Klaus Kronsbein war nach der sechsten Pleite in Folge restlos bedient. »Wir haben die Partie bis zum 13:8 in der 32. Minute klar im Griff. Nach 46 Minuten liegen wir 13:18 zurück. Das war nichts und macht mich sprachlos.« Tore: Hermbecker, Kölkebeck (je 4), Wienke, Preim (je 3), Diestelkamp (3/2), Redecker, Baumhüter (je 2), Direk und Thamm.
Kreisliga Herren
TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck IV – HSG Eintracht Gadderbaum Brackwede Bielefeld II 21:35 (10:14). „Wir haben die Begegnung ganz konzentriert zu Ende gespielt“, sagte EGB-Coach Matthias Foede. Dabei verkrafteten die Gäste das Handicap, mit nur zwei Rückraumspielern angetreten zu sein. Über ihr Gegenstoßspiel kompensierte EGB diesen Nachteil. Jöllenbecks Didi Klose war weniger begeistert. „Das einzig Positive war, dass wir ein Tor repariert haben“, so Klose. Sein Team habe viel zu sehr mit den Referees gehadert. Klose: „Wenn man mit 14 Toren verliert, muss wohl eher etwas anderes falsch gelaufen sein.“ TuS: Bierhake (9), Granzow (8), Gorski, Spengemann, Klein, Weszpatat. EGB: Ansorge (7), Klima (6), Daberkow (6/4), Grüger, Gieselmann (je 4), Hornberg (3), Rusche (2), Hoyer, Janiuk, Koppmann (je 1).
TuS 97 IV - HSG EGB Bielefeld II 21:35 (10:14). Didi Klose war mit dem Spiel seiner 97er äußerst unzufrieden: »Die zweite Hälfte war gar nichts. So kommen wir aus dem Tabellenkeller nicht raus.« Sein Gegenüber Matthias Foede war hingegen glücklich, dass sein Team trotz der dünnen Personaldecke gewinnen konnte. »Wir haben viele Tore über Tempogegenstöße erzielt und uns das Leben selbst erleichtert.«
TuS 97-Tore: Bierharke (9), Granzow (7), Gorski, Spengemann, Klein, Gärtner, Weszpatat (je 1).
EGB-Tore: Ansorge (7), Klima, Daberkow (je 6), Grüger, Gieselmann (je 4), Hornberg (3), Rusche (2), Hoyer, Janiuk, Koppmann (je 1).
Landesliga Damen
TSV Hahlen – TuS 97 20:29 (9:12). Der Tabellenführer löste sich erst zum Ende der ersten Halbzeit. Zuvor hatten die Gäste 1:4 und 2:5 zurückgelegen. „Da haben wir dämlich angefangen. Es wird Zeit, dass wir wieder mal einen stärkeren Gegner haben. Gegen die Teams von unten ist es schwer, die Spannung zu halten“, bilanzierte Tanja Höner. Ihr Team rückte in der zweiten Hälfte über 18:11 und 22:13 schnell die Verhältnisse gerade. TuS: Wellhöner (6), Göckens (5/1), Radetzki, Holz (je 3), Jost (2), Kleine (4), Steinsiek (3/3), Hüttemann, Hölscher, Allewelt.
TSV Hahlen II - TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck 20:29 (9:12). Durch den Erfolg bleiben die Jürmkerinnen weiter unangefochtener Spitzenreiter. Trainerin Tanja Höner war von der ersten Halbzeit ihrer Mädels aber wenig begeistert: »Da hat alles gefehlt, was ein gutes Handballspiel braucht.« Erst kurz vor der Pause setzten sich die Gäste leicht ab. Nach dem Seitenwechsel lief es dann besser. Höner: »Wir sind souveräner aufgetreten und haben verdient gewonnen.«
TuS 97: Wellhöner (6), Göckens (5/1), Kleine (4), Steinsiek (3/3), Holz, Radetzki (je 3), Joost (2), Hölscher, Hüttemann, Allewelt (je 1).
Wiedenbrücker TV – TuS 97 II 29:31 (14:17). Beim 22:16 hatte der TuS 97 II einen klaren Vorsprung erspielt. Weil der wieder etwas schmolz, sah sich der TuS am Ende mit einer Manndeckung konfrontiert. „Da haben die Mädels gut die Ruhe bewahrt“, lobte Trainerin Tina Steinsiek und fügte an: „Zu Beginn der Saison hätten wir so ein Spiel wahrscheinlich noch verloren.“ TuS 97 II: von Osten, Niedringhaus (je 3), Neubauer (8), Tiemann (2), Priemer (8/2), Feld (6/1), Busch.
Wiedenbrücker TV - TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck II 29:31 (14:17). »Ende gut, alles gut« lautete das Fazit von 97-Trainerin Tina Steinsiek. Ihre Mädels führten bereits mit 22:16 (40.), machten es aber noch einmal spannend.
TuS 97-Tore: Priemer (8/2), Neubauer (8), Feld (6/1), von Osten, Niedringhaus (je 3), Tiemann (2), Busch (1).
Der Bezirksmeister kommt aus Bielefeld
Ivo Kraft
TuS 97 – Sparta Münster 27:25 (14:11). Nach dem 29:24-Hinspielsieg hatten die Gastgeber auch ohne Fabian Poppe (Meniskusschaden) und Christian Kleibrink keine Probleme. „Wir hatten Münster schon im Hinspiel im Griff. Jetzt hatte ich das Gefühl, dass die nur auf Halten spielen. Als meine beiden Spieler ausgeschieden waren, habe ich das auch angeordnet“, berichtete Trainer Uli Wassmann von einem „nicht so ansehnlichen Spiel“. Für das Finale gegen Bielefeld 07 rechnet sich der Trainer angesichts der Verletzungen „nicht all zu viel“ aus. TuS 97: Pieper (8), Nolte (7/3), Bruelheide, Poppe (je 3), Krebs (2) Zimmerling (2/1), Markworth, Kleist (je 1).
JSG Bielefeld 07 – GWD Minden II 22:19 (8:7). Nach ihrem Finaleinzug fuhren die Jöllenbecker direkt nach Schildesche, wo etwas später das zweite Halbfinale stattfand. „Die haben uns sogar angefeuert, weil sie nicht schon wieder gegen Minden spielen wollten“, berichtete JSG-Coach Ludwig Vogel. Die Jöllenbecker sahen ein packendes, von den Abwehrreihen dominiertes Spiel. Neun Minuten stand es sogar 7:7, ehe Außen Lukas Mühlenweg mit einem Heber aus schlechtem Winkel den Pausenstand besorgte. In der zweiten Halbzeit war Minden beim 18:17 (40.) nah am Finaleinzug. Vogel reagierte und ließ gegen die 3:2:1-Deckung mit zwei Kreisläufern spielen. Mit Erfolg, 30 Sekunden vor Schluss war exakt das Hinspiel-Ergebnis (21:19) erreicht. Die Gäste nahmen eine Auszeit, schmissen 15 Sekunden später aber den Ball ins Seitenaus. Zwölf Sekunden später verpasste Marvin Mitecki den Mindenern den Knock-out und verwandelte die Halle in ein Tollhaus. „Jetzt freuen wir uns auf das Finale. Wir haben Jöllenbeck zwar in der Aufstiegsrunde geschlagen, aber dafür sind die daran gewöhnt, ständig Oberliga und Bezirksliga zu spielen“, sagt Vogel. Die Endspiele finden an den kommenden beiden Wochenenden statt. JSG: Mitecki (6), Lindrath, Wohlann, Fette (je 1), Mühlenweg (6/4), Buchwald (1/1), Stirken, Mihailovic (je 3).
Mitecki wirft die JSG 07 ins Finale gegen den TuS 97
Arndt Wienböker
Bielefeld (WB). Das Finale um die Handball-Bezirksmeisterschaft der männlichen B-Jugend ist eine rein Bielefelder Angelegenheit. Während der TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck souverän in die zwei Endspiele einzog, musste die JSG Bielefeld 07 bis zur letzten Sekunde zittern.
Das Halbfinal-Hinspiel bei GWD Minden II hatte die Spielgemeinschaft knapp mit 19:21 verloren. Das Rückspiel in der Sporthalle Schildesche entwickelte sich dann zu einem echten Krimi. Beim 17:18 sah es noch nicht danach aus, als sollte die Mannschaft von Trainer Ludwig Vogel den Sprung ins Endspiel schaffen. Doch die JSG gab nicht auf. Als Alexander Stirken 70 Sekunden vor dem Ende das 21:19 erzielte, war der Rückstand aus dem Hinspiel egalisiert. Zum umjubelten Helden wurde schließlich Marvin Mitecki, der fünf Sekunden vor dem Ende den Treffer zum 22:19-Endstand markierte. »Finaaale«, hallte es durch die Halle, in der die JSG-Jungs im Kreis tanzten. »Wahnsinn. Das war ein reines Kampf- und Nervenspiel. Super, wie sich die Jungs da durchgebissen haben. Jetzt freuen wir uns auf die Endspiele gegen Jöllenbeck«, strahlte Ludwig Vogel.
Auf der Tribüne hatte Uli Wassmann die dramatische Schlussphase mitverfolgt. Der Trainer des TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck hatte um den Endspiel-Einzug seiner Mannschaft nicht zittern müssen. Nachdem das Hinspiel bei DJK Sparta Münster mit 29:24 gewonnen worden war, ließen sich die »Jürmker« in eigener Halle nicht mehr von ihrem Weg abbringen. »Wir haben das ganz souverän nach Hause geschaukelt«, sagte Wassmann nach dem 27:25 (14:11)-Erfolg. Allerdings musste der TuS 97 den Finaleinzug teuer bezahlen. Bereits nach zehn Minuten schied Leistungsträger Fabian Poppe mit Verdacht auf Kreuzbandriss aus. »Fabian ist für uns nicht zu ersetzen«, schwant Wassmann Böses, falls sich der Verdacht bei seinem Halblinken bestätigen sollte. Auch Linksaußen Christian Kleibrink (umgeknickt) schied gegen Münster frühzeitig verletzt aus. Danach nahm der TuS 97 das Tempo raus und brachte den Sieg sicher ins Ziel.
Auch Wassmann freut sich nun auf das stadtinterne Endspiel gegen die JSG Bielefeld 07: »Das ist eine super Sache. Da kommen wir gerne aus Jöllenbeck mit dem Bollerwagen vorbei.« Die beiden Vereine müssen sich nun auf die Endspiel-Termine in Jöllenbeck (Hinspiel) und Schildesche einigen. Im Gespräch sind die nächsten beiden Freitagabende.
JSG Bielefeld 07: Marx/Stoltze - Mühlenweg (6), Mitecki (6), Stirken (3), Mihailovic (3), Wohlann (1), Fette(1), Lindrath (1), Buchwald (1/1), Zlatkovic, Wittek, Hark, Hahm.
TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck: Strunk/Weinholz - Pieper (8), Nolte (7/3), Bruelheide (3), Poppe (3), Krebs (2), Zimmerling (2/1), Markworth (1), Kleist (1), Exner, Kleibrink.
mA-Jugend
Jahr versenkt Freiwurf
Bielefeld (WB/jm). Nach 2:10 Punkten in Folge hat die männliche A-Jugend des TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck ihren Negativtrend in der Handball-Oberliga stoppen können. Mit einem umkämpften 33:32-Sieg gegen die HSG Blomberg-Lippe glückte dem Vorletzten die angepeilte Revanche für die 22:26-Hinspielniederlage. So konnte der Rückstand auf die Lipper bis auf einen Zähler verkürzt werden. Nach dramatischem Verlauf mit ausgeglichenem Spielstand war die Schlusssirene bereits ertönt, als der neben Leon Ludwigs überragende Julian Jahr zum direkten Freiwurf antrat und die Mauer mit seinem zwölften Treffer narrte - 33:32. Riesengroß der Jubel auf Seiten des Siegers. »Bis auf eine kurze Schwächeperiode in der zweiten Halbzeit haben wir immer geführt«, lobte Co-Trainer Ernst-Christoph Hippe.
TuS 97-Tore: Jahr (12), Ludwigs (9), Bußmeyer (4), Lücking (4), Hofe-meier (4).
wA-Jugend
Zu viele leichte Fehler
Bielefeld (WB/ses). Der TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck hat in der weiblichen A-Jugend-Regionalliga beim BVB Dortmund mit 24:37 (11:20) verloren. Dabei begann die Partie beim Tabellenvierten für die Gäste vielversprechend. Nach fünf Spielminuten hieß es 3:1 für die Jürmkerinnen. »Das Anfangsniveau konnten wir leider nicht halten«, ärgerte sich Coach Olaf Grintz über Nachlässigkeiten seiner Mädels. Die leisteten sich in der Offensive haufenweise technische Fehler und ermöglichten den Gastgeberinnen viele leichte Tore über Tempogegenstöße.
Im zweiten Durchgang verkürzte der TuS 97 zwar noch einmal auf 18:24 (45.). »Mehr war aber nicht drin. Die Dortmunderinnen waren uns körperlich und spielerisch einfach überlegen«, erkannte Olaf Grintz an. Somit steht fest, dass seine Sieben die Saison auf dem achten Tabellenplatz abschließen wird.
TuS 97-Tore: Borutta, Kehde (je 5), Homovics, Milse, Grintz, Materna (je 3), Wassmann, Tineo-Adé (je 1).
Geschrieben von: Nossek Montag, den 08. März 2010 um 08:34 Uhr







