Nächstes Spiel Oberliga

12.09.2010 - 17:30
Kreissporthalle Berufsschule
TV Schwitten
TV Schwitten : TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck
TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck
Kompletter Spielplan

Tabelle Oberliga

Pl.MannschaftPunkte
1Ibbenbürener SpVg 080:0
2SV Teutonia Riemke0:0
3TV Verl0:0
4HSG Augustdorf/Hövelhof0:0
5HSG Handball Lemgo 20:0
6HSG Menden-Lendringsen0:0
7VfL Gladbeck0:0
8TuS 97 Bielefeld/Jöllenb.0:0
9HC TuRa Bergkamen0:0
10TSV Hahlen0:0
11Soester TV0:0
12ASV Hamm 20:0
13VfL Vikt. Mennighüffen0:0
14HSG Gütersloh0:0
15TV Schwitten0:0
Ergebnisse & Ausführliche Tabelle
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1. Herren

Eichhörnchenmethode angesagt!

Sebastian Kopschek spielt auch in der nächsten Saison für den TuS 97.Die Jürmker Herren müssen am Wochenende in heimischer Halle unbedingt besser abschneiden als beim erfolglosen vorangegangenen Heimspieltag. Dabei trifft die 3. Herren um 15.45 h auf Brockhagen II, die 1. Herren um 17.45 h auf Gladbeck und die 2. Herren um 19.45 h auf Handball Lemgo III. Die 1. Damen möchte ihr Punktepolster Sa um 19.45 h beim TV Hahlen verteidigen. Am Sonntag spielt um 16.15 h die mA-Jugend gegen Blomberg-Lippe. Nicht zu vergessen ist auch das Halbfinale der mB-Jugend am Samstag um 14.15 Uhr. Weitere Heimspiele: Samstag Sonntag

Oberliga

 

Kopschek bleibt in Jöllenbeck

Bielefeld (ivo). Viel schlimmer könnte es für den TuS 97 nicht kommen. Nach der deprimierenden 21:33-Niederlage in Riemke trifft der Zehnte nun auf Gladbeck. Der Regionalliga-Absteiger hat sich nach einem schwerfälligen Start zurück in den Kreis der Titelkandidaten gespielt. Acht Siege in Folge sprechen eine deutliche Sprache. Seit dem knappen 34:32-Sieg im Hinspiel gab der Dritte nur in den Spitzenspielen gegen Menden (30:30) und bei Tabellenführer Hamm (34:39) Punkte ab. Und abgesehen vom Auftaktspiel in Oberlübbe erzielte das Team aus dem Ruhrgebiet immer mindestens 30 Tore.

Dass die Gladbecker in der Offensive stark sind, dürfte auch an der Philosophie ihres Trainer liegen. Der auch in Jöllenbeck nicht unbekannte Holger Krimphove spielte drei Jahre an der Dorfstraße. Der Linkshänder brachte es von 1999 bis 2002 auf beachtliche 522 Tore. Damit steht Krimphove auf Platz neun der von Ralf Bruelheide angeführten ewigen Jöllenbecker Torschützenliste. Besonders in seiner letzten Saison (190 Treffer) konnte Krimphove fast vom Parkplatz aus aufs Tor werfen – und treffen. Die Abwehr hingegen war Krimphoves Sache nicht. Für den Goalgetter musste immer Andreas Scheibe in der Deckung ran.

„Für mich ist das immer noch ein Spitzenspiel. Der TuS 97 ist sehr gut besetzt“, sagt der Gladbecker Coach, der in Jöllenbeck nur „Opa“ gerufen wurde. Sein Jöllenbecker Pendant Walter Schubert erwartet zumindest „ein Spitzenspiel vom Engagement her“. Nach dem Riemke-Desaster sei das aber auch das Mindeste. „Wenn es nicht funktioniert, kann man ja wenigstens noch laufen. Das hat ja keiner verlernt“, sagt Schubert und stellt klar: „Wenn wir das nicht hinkriegen, brauchen wir gar nicht auflaufen.“

Abseits des Spielfeldes werkelt der TuS 97 am Kader der kommenden Saison. Mit Marco Steffen hat ein erstes Gespräch stattgefunden, ein zweites ist anberaumt. Auch der von Regionalligist Lemgo II umworbene Sebastian Kopschek meldete Gesprächsbedarf an und einigte sich mit den Jöllenbeckern auf seinen Verbleib. „Eine Baustelle weniger“, meint der für die erste Mannschaft zuständige Torsten Winter nach dem „angenehmen Gespräch“. Zudem könnte Sascha Vogelsang an die Dorfstraße zurückkehren. Der ebenfalls bei Lemgo II spielende Rechtshänder sei ein „interessanter Mann, mit dem wir jedes Jahr sprechen. Zugesagt hat er bei uns aber nicht“, so Winter.

 

Kopscheks Bekenntnis zu Jöllenbeck

Bielefeld (WB/wie). Im Abstiegskampf der Handball-Oberliga sind gute Nerven gefragt. Nachdem der TV Verl dem ersatzgeschwächten Tabellenführer HSE Hamm im vorgezogenen Spiel am Donnerstagabend beim 28:28 einen Punkt abgeknöpft hat, rangiert der TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck nach Pluspunkten gemeinsam mit Verl und Brockhagen auf dem drittletzten und damit auf einem Abstiegsplatz.

Umso mehr steigt die Brisanz im Heimspiel der »Jürmker« an diesem Samstag (17.45 Uhr) gegen den Tabellendritten VfL Gladbeck. »Die Mannschaft ist in der Pflicht. Es geht jetzt nur noch über den Kampf«, fordert Trainer Walter Schubert vollen Einsatz und zwei Punkte in dieser so wichtigen Begegnung.

Die personellen Vorzeichen für einen Sieg - das Hinspiel hatten die Jöllenbecker 32:34 verloren - stehen günstig. Schubert hat alle an Bord. Auch Torwart Thorsten Lehmeier, der sich am Donnerstagabend etwas Spielpraxis in der Bezirksliga holte (24:30 in Schlangen), steht zur Verfügung.

Viel wichtiger dürfte aber die Personalie Sebastian Kopschek sein. In einem »guten Gespräch« mit »Manager« Torsten Winter wurden alle Wechselabsichten ausgeräumt. »Das Thema ist vom Tisch. Pocke hat sich voll zum Verein bekannt und wird auch in der kommenden Saison in Jöllenbeck spielen«, berichtet Winter.

Der Linkshänder, der ins Visier von Regionalligist HSG Handball Lemgo II geraten ist, soll sich nun voll und ganz auf den Abstiegskampf mit dem TuS 97 konzentrieren. Das erwartet Winter aber von der gesamten Mannschaft: »Es gibt nur noch ein Ziel. Jeder muss bereit sein, alles für den Klassenerhalt zu tun. Gegen Gladbeck müssen die Punkte unbedingt hier bleiben.«

 

Landesliga

 

Deutlich schwerer wird es der TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck II haben. Handball Lemgo III hat noch Chancen auf den Aufstieg. Im Hinspiel siegten die Lipper in eigener Halle knapp mit 34:31. Im Spitzenspiel gegen Tabellenführer Nordhemmern unterlagen die Lemgoer am vergangenen Wochenende aber deutlich. „Man muss immer abwarten, wer für Lemgo aufläuft. Das ist ein Überraschungsei“, sagt TuS-Coach Heiko Nossek. Für sein Team gehe es darum, den Vorsprung auf die Abstiegsplätze auszubauen. Die drei Abstiegskandidaten haben 8:28 Punkte, der TuS 97 kommt als Elfter auf 15:21 Zähler. Nossek warnt: „Trotzdem glaube ich, dass vor allem Minden III noch da unten raus kommen kann.“

Beim TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck II läuft es nicht rund. Drei der letzten vier Spiele gingen verloren. Trainer Hajo Nossek ärgerte die fehlende Cleverness. »Eigentlich müssten wir mehr Punkte auf dem Konto haben.« An diesem Samstag empfangen die Jürmker um 19.45 Uhr die HSG Lemgo III. Keine leichte Aufgabe, die Lipper sind Tabellenvierter.

 

 

 

 

 

Geschrieben von: Nossek Samstag, den 06. März 2010 um 09:53 Uhr