Nächstes Spiel Oberliga
03.03.2012 - 19:15Realschule Spenge
TuS Spenge
: 
TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck
Kompletter Spielplan
Tabelle Oberliga
| Pl. | Mannschaft | Punkte |
| 1 | VfL Gladbeck | 32:6 |
| 2 | TuS Spenge | 28:10 |
| 3 | HSE Hamm | 27:11 |
| 4 | HSG Augustdorf/Hövelhof | 26:12 |
| 5 | HSG Menden-Lendringsen | 23:15 |
| 6 | SG Schalksmühle-Halver | 21:15 |
| 7 | Soester TV | 20:16 |
| 8 | VfL Eintr. Hagen 2 | 20:18 |
| 9 | TuS 97 Bielefeld/Jöllenb. | 17:21 |
| 10 | ASV Hamm 2 | 16:20 |
| 11 | HC TuRa Bergkamen | 15:23 |
| 12 | SV Teutonia Riemke | 11:25 |
| 13 | HSG Gütersloh | 11:27 |
| 14 | TuS 09 Möllbergen | 10:28 |
| 15 | TSV Hahlen | 3:33 |
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1. Herren
Herrenteams feiern 3 wichtige Heimsiege
Die 1. Herren bezwang EIntracht Hagen II mit 41-32. Auch die 2. Herren konnte mit 27-19 einen deutlichen Heimsieg über die HSG Hohne/Lengerich feiern. Etwas überraschend bezwang die 3. Herren den Tabellendritten TV Kattenvenne. Die Damen kehrten mit 2-2 Punkten aus ihren Gastspielen in Oerlinghausen heim, wobei die 2. Damen durch den Sieg die Tabellenführung behaupten konte.
Herren Oberliga
Ein Sieg mit Nebengeräuschen
Bielefeld (WB). Ein souveräner Heimsieg, ein Comeback von Jasmin Gojacic, eine Vertragsverlängerung von Julian Jahr und ein Denkzettel für Sebastian Kopschek: Der 41:32-Erfolg des Handball-Oberligisten TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck gegen VfL Eintracht Hagen II war begleitet von einigen Nebengeräuschen.
Arndt Wienböker
Auf dem Parkett zeigten die »Jürmker« die erhoffte Reaktion auf das peinliche 27:29 in Möllbergen aus der Vorwoche. Von Beginn an war der Wille spür- und sichtbar. Bis zum 5:5 konnte die Drittligareserve aus Hagen mithalten, dann legte der TuS 97 einen 6:0-Lauf hin - ab dem 11:5 (13.) hatte Jöllenbeck Spiel und Gegner fest im Griff. »Das war wieder das andere Gesicht der Mannschaft«, lobte Trainer Walter Schubert den engagierten Auftritt seines Teams.
Die Umstellung der Abwehr auf eine 6:0-Formation ermöglichte einfache Ballgewinne. Über Tempo und sehenswerte Spielzüge baute der TuS 97 die Führung aus. Beim 21:12 zur Pause war die Vorentscheidung bereits gefallen. Zu diesem Zeitpunkt hatte Regisseur Jasmin Gojacic sein Comeback nach achtmonatiger Verletzungspause gefeiert. Gojacic kam in der 21. Minute erstmals aufs Parkett und spielte fortan überwiegend in der Abwehr: »Davon habe ich seit Monaten geträumt.«
In der zweiten Halbzeit versuchten es die Gäste dann mit einer offensiven 1:5-Abwehr. Die »Jürmker« brauchten ein paar Minuten, um sich darauf einzustellen. Eine Aufholjagd des Gegners ließen sie aber nicht zu - die zweite Hälfte endete Unentschieden (20:20). »Wir sind zwar nicht in Schwulitäten geraten, aber konditionell sind bei der Manndeckung gegen uns einige an ihre Grenzen gestoßen«, urteilte Walter Schubert.
Der Jöllenbecker Coach ließ Linkshänder Sebastian Kopschek mit Ausnahme von vier verwandelten Siebenmetern bis zur 48. Minute auf der Bank schmoren. »Er scheint mit seinen Gedanken woanders zu sein«, sagte Schubert in Bezug auf Kopschek, der beim Ligakonkurrenten TuS Spenge bereits für zwei Jahre unterschrieben haben soll (das WB berichtete exklusiv). Nach dem Spiel musste Kopschek zum Rapport bei TuS 97-Vorstandssprecher Wilhelm Boeckstiegel antreten. »Wir wollen wissen, was Sache ist. Ich habe Pocke ein Ultimatum bis Dienstagabend gesetzt. Sollte er tatsächlich bereits in Spenge zugesagt haben, wäre das eine große Enttäuschung«, sagte Boeckstiegel. So wird's wohl kommen - nach WB-Informationen soll der 23-Jährige am Donnerstag als Neuzugang in Spenge vorgestellt werden.
In Henning Kiel hatte der TuS 97 am Samstag einen ordentlichen Kopschek-Ersatz auf der Platte. »Er hat seine Sache gut gemacht«, lobte Schubert. Das galt auch für Nils Grothaus, Hermann Hippe, Christian Hoff und Julian Jahr, die sich das Gros der Jöllenbecker Tore teilten. Jahr wird Jöllenbeck auch weiterhin erhalten bleiben. Der Halblinke hat seine Zusage für zwei weitere Jahre gegeben.
TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck: Nolte, Kern (bei zwei 7m) - N. Grothaus (8), Hippe (7), Hoff (6), Jahr (5), Kopschek (5/4), Ludwigs (4), Kiel (4), Vogelsang (2), Gojacic, Heins (n.e.), Niehaus (n.e.).
Aufgabe doppelt erfüllt
HANDBALL-OBERLIGA: TuS 97 schlägt Hagen II und sichert sich direkten Vergleich
Gregor Winkler
Bielefeld. Im Abstiegskampf gilt es manchmal, mehr im Auge zu behalten, als nur das Ergebnis im aktuellen Spiel. So betrachtet hat der TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck mit dem 41:32 (21:12) im Heimspiel gegen Eintracht Hagen II mindestens zwei Aufgaben abgearbeitet: Einen direkten Kontrahenten bezwungen und den direkten Vergleich aus Hin- und Rückspiel für sich entschieden.
Was als flottes Spiel begann, mündete nach zehn Minuten in eine einseitige Angriffswelle. Hagen kam gegen die offensive Deckung der Bielefelder gut in die Partie. Doch die Gastgeber zeigten ihrerseits auch solide, schnelle Angriffe und legten beim 2:1, 3:2 und 4:3 jeweils vor. Leon Ludwigs zog als Regisseur die Fäden. Er brachte seine Halbspieler Henning Kiel und Julian Jahr gut zur Geltung. Sebastian Kopschek kam aufgrund von Trainingsrückstand nur für die Strafwürfe aufs Feld.
Bis zum 5:5 leistete Hagen Widerstand. TuS-Coach Walter Schubert stellte seine Deckung etwas defensiver ein und begründete das mit: „Die haben keinen echten Rückraumschützen." In der Tat zwang die Maßnahme die Gäste zu Fehlern. Der Faden riss. Jetzt legten die Bielefelder endgültig den Vorwärtsgang ein. Über 6:5 ging es zum 11:5 (14.), später nochmal vom 17:12 zum 21:12-Pausenstand. In den zehn Schlussminuten der ersten Hälfte gelangen Hagen nur noch zwei Treffer.
Nach der Pause liefen die Gäste mit dem Mut der Verzweiflung auf. Mit einer offenen Manndeckung wollten sie den hohen Rückstand aufholen. Schubert konnte das gelassen mit ansehen: „Zuerst mussten wir uns darauf einstellen. Aber solche Spieler wie Ludwigs, Hoff oder Hippe können dann natürlich ihre Schnelligkeit voll ausspielen." Hagen kam nie auf mehr als sieben oder acht Tore heran. „Dabei haben wir noch einige Chancen vergeben und Gegenstöße kassiert", meinte Schubert. Dass die zweite Halbzeit mit einem 20:20-Unentschieden endete, störte den Coach dennoch ein wenig.
Obwohl die Bielefelder nach den Verletzungen von Tim Grothaus (Hand gebrochen) und Marcel Volmer (Muskelfaserriss) wieder leichte Personalnot haben, vertraute Schubert lange auf seine erste Sieben. Der wiedergenesene Jasmin Gojacic kam vor allem in der Abwehr zum Einsatz. „Jetzt müssen wir endlich auch auswärts nachlegen", fordert Schubert.
Vier Teams, darunter auch der nächste Gegner Bergkamen, bilden mit 14:18 Punkten ein Mittelfeld. Bis zur Abstiegszone sind es fünf Zähler, so dass die Bielefelder im Moment wieder etwas ruhiger schlafen können.
TuS 97: Kern/Nolte; Gojacic, Hoff (6), Heins, Kopschek (5/4), Jahr (5), Hippe (7), N. Grothaus (8), Vogelsang (2), Kiel (4), Ludwigs (4).
Herren Landesliga
TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck II - HSG Hohne/Lengerich 27:19 (13:9). Die TuS 97-Reserve bezwang die HSG Hohne/Lengerich in einem flotten, aber fehlerreichen Spiel. Damit konnte der neue Coach Sven-Eric Husemann einen gelungenen und relativ stressfreien Einstand feiern. Fünf verworfene Tempogegenstöße in der Anfangsviertelstunde ließen die Gäste zunächst in Führung gehen (5:6). Nach einer Auszeit und einigen Umstellungen fanden sich die »Jürmker« jedoch und zogen auf 13:8 davon. Nach dem Seitenwechsel setzte sich der TuS 97 schnell zum vorentscheidenden 19:9 ab. Insgesamt zeigte das Team eine starke Abwehrleistung und konnte auch im Angriff phasenweise überzeugen. Keeper »Buddha« Trittin hielt überragend. Er parrierte mit 22 von 35 Würfen mehr als 60 Prozent. Trainer Eric Husemann war mit dem Auftritt seines Teams zufrieden: »Hinten war es schon sehr ordentlich, vorne müssen wir einfach konzentrierter agieren.«
TuS 97 II: Trittin, Seliger - Klusmann, Globke (je 6), Braunheim (5/1), Schlüter (3), Schäfer-Nolte, Steinschmidt (je 2), Potthoff, Stahlberg, Werning (je 1), Kristen, Poppe, Sternberg.
Stressfreier Einstand für Husemann
TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck II – HSG Hohne/Lengerich 27:19 (13:9). „Flott, aber fehlerhaft", so beschrieb Heiko Nossek die Partie. Immerhin konnte der scheidende Coach seinem Nachfolger Sven-Eric Husemann einen „gelungenen und relativ stressfreien Einstand" attestieren. Bis zum 7:7 ärgerten sich beide Trainer über eine katastrophale Chancenauswertung. Da kam es gelegen, dass Torwart Christian Trittin früh seinen Kasten „vernagelte". Der TuS 97 II ging mit einem vollen Kader in die Partie. „Tempo, Tempo, Tempo", lautete die Parole der Übungsleiter. Doch von den ersten sieben Gegenstößen verfehlten gleich fünf das Tor. Erst nach dem 7:7 kam der TuS 97 ins Spiel, setzte sich über 10:7 auf 13:8 ab.Nach der Pause legten die Husemann-Schützlinge mit sechs Treffern in Folge vor. Über 19:9 und 25:13 sorgten sie schnell für die Vorentscheidung. „Insgesamt zeigte das Team eine starke Abwehrleistung und konnte auch im Angriff zumindest 20 Minuten lang überzeugen", meinte Nossek. Getrübt wurde die Bilanz von 30 Fehlwürfe und 20 technischen Fehlern. Husemann war nach dem Spiel zufrieden mit dem Auftritt seines Teams: „Hinten war es schon sehr ordentlich, vorne müssen wir einfach konzentrierter agieren." Jetzt hofft der TuS auf einen „Husarenstreich" am nächsten Wochenende beim Tabellenführer Harsewinkel.
TuS 97 II: Trittin/Seliger; Klusmann, Globke (je 6), Braunheim (5/1), Schlüter (3), Schäfer-Nolte, Steinschmidt (je 2), Potthoff, Stahlberg, Werning (je 1), Kristen, Poppe und Sternberg.
3. Herren Bezirksliga
TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck III - TV Kattenvenne 29:26 (17:13). Durch den überraschenden Heimsieg gegen den Tabellenfünften haben die »Jürmker« wichtige Zähler im Abstiegskampf eingefahren. »Das waren Bonuspunkte«, freute sich TuS 97-Trainer Nils Stötefalke, der den disziplinierten Auftritt seiner Mannschaft lobte: »Wir haben dem Gegner über eine bissige Abwehr den Schneid abgekauft und vorne eine gute Trefferquote gehabt.« Lediglich bis zum 5:7 musste Jöllenbecks »Dritte« einem Rückstand hinterherlaufen. Es folgten ein 8:0-Lauf und eine 17:13-Pausenführung. Beim 24:24 war es noch einmal eng, doch dann leitete Keeper Dennis Schmidt mit zwei Paraden Gegenstöße ein - beim 27:25 war die Vorentscheidung gefallen.
TuS 97 III: Schmidt, Weinholz - Brinsat (1), Dettke (10), Rieke, Wobig (10), To. Kleineberg (4), Meyer (1), Hippe (1), Vollmer (2/1), Klein, Markworth.
TuS 97 III – TV Kattenvenne 29:26 (17:13). Für TuS-Coach Nils Stötefalke brachte der Sieg gegen den Tabellenfünften „wichtige Zusatzpunkte". Bis zum 7:7 blieb es im ersten Durchgang spannend, dann setzte sich der TuS auf 13:7 und 14:10 (24.) ab. „Unsere Deckung war bissig, und vorne haben wir konzentriert gespielt", so Stötefalke. Nach der Pause musste sein Team beim 23:23 und 24:24 den Ausgleich wegstecken, holte aber laut Trainer „einen verdienten Sieg". TuS: Schmidt/Weinholz; Dettke, Wobig (je 10), Rieke, To. Kleineberg (4), Brinsat, Meyer, Hippe (je 1), Vollmer (2/1), Klein, Markworth.
1. Damen Verbandsliga
Der Kampf wird nicht belohnt
TSV Oerlinghausen - TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck 27:24 (9:12).Das Cuhlmann-Team unterlag in einem kampfbetonten Spitzenspiel. Die Zuschauer sahen zwei äußerst motivierte Mannschaften. Bis zum 8:8 (22.) konnte sich kein Team absetzen. Dann hatten die TuS 97-Damen ihre stärkste Phase und erspielten sich einen Drei-Tore-Vorsprung zur Pause. Die Gastgeberinnen ließen nicht locker und kämpften sich heran. Beim Spielstand von 17:17 musste die bis dahin stark aufspielende Christiane Meyer verletzungsbedingt passen. »Danach fehlte es uns im Rückraum an Durchschlagskraft«, fasste Trainer Sebastian Cuhlmann die entscheidende Phase zusammen. Bis zum 21:21 (51.) war der Ausgang der Begegnung offen. Im Schlussspurt hatten die »Bergzicken« mehr zuzusetzen und gewannen letztlich verdient. »Ich muss meiner Mannschaft trotzdem ein Riesenkompliment aussprechen, was Einsatz und Kampfbereitschaft angeht«, sagte der TuS 97-Coach.
TuS 97: Meyer, Rosenbusch - Kressmann, Meyer (je 6), Kopschek, Borutta, Reschinsky (je 4), Feld, Holz, W. Hüttemann, Wassmann, M. Hüttemann.
Frauen-Verbandsliga: TSV Oerlinghausen – TuS 97 27:24 (9:12). Die Gäste setzten sich in einem spannenden Spitzenspiel nach dem 8:8 zum Pausenstand ab, hatten anschließend aber Probleme, als Oerlinghausen Kim Heiderstädt im Rückraum aufbot. Sie traf gut und schaffte so wieder Lücken für ihre Schwester Jana am Kreis. Nach dem 17:17 fiel beim TuS 97 auch noch Christiane Meyer aus. Nach dem 21:21 ging nicht mehr viel. „In den letzten zehn Minuten waren wir schlechter. Wenn man in Oerlinghausen gewinnen will, muss man am Ende weniger Fehler machen. Kampf und Einstellung waren trotzdem gut", so Sebastian Cuhlmann. TuS: Meyer, Kressmann (je 6), Kopschek (4), Borutta, Reschinsky (je 3), Feld (2).
2. Damen Bezirksliga
TSV Oerlinghausen II - TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck II 25:28 (8:11). Durch diesen Erfolg haben die »Jürmkerinnen« ihren Spitzenplatz gefestigt. »In der zweiten Halbzeit haben wir zwar ohne Abwehr gespielt, aber trotzdem immer in Führung gelegen«, fasste Coach Christian Heidemann das Geschehen zusammen.
TuS 97-Tore: Wickemeyer, Radetzki (je 7), Jost (5), Schnell (4), von Osten (2), Steinsiek, Busch, Zarbock (je 1).
TSV Oerlinghausen II – TuS 97 II 25:28 (8:11). Der TuS leistete sich im ersten Abschnitt viele Fehlwürfe. „Und im zweiten Durchgang haben wir hinten nicht aufgepasst", so Trainer Heidemann. TuS 97 II: Wickemeyer, Radetzky (je 7), Jost (5), Schnell (4), v. Osten (2), Steinsiek, Busch, Zarbock.
Geschrieben von: Nossek Montag, den 23. Januar 2012 um 22:54 Uhr







