Nächstes Spiel Oberliga
11.02.2012 - 19:30Riesener Sporthalle
VfL Gladbeck
: 
TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck
Kompletter Spielplan
Tabelle Oberliga
| Pl. | Mannschaft | Punkte |
| 1 | VfL Gladbeck | 30:6 |
| 2 | TuS Spenge | 26:10 |
| 3 | HSE Hamm | 25:11 |
| 4 | HSG Augustdorf/Hövelhof | 24:12 |
| 5 | SG Schalksmühle-Halver | 21:13 |
| 6 | HSG Menden-Lendringsen | 21:15 |
| 7 | Soester TV | 18:16 |
| 8 | VfL Eintr. Hagen 2 | 18:18 |
| 9 | TuS 97 Bielefeld/Jöllenb. | 17:19 |
| 10 | ASV Hamm 2 | 16:20 |
| 11 | HC TuRa Bergkamen | 15:21 |
| 12 | SV Teutonia Riemke | 11:23 |
| 13 | HSG Gütersloh | 11:25 |
| 14 | TuS 09 Möllbergen | 10:26 |
| 15 | TSV Hahlen | 3:31 |
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2. Damen
Remis in Hesselteich
Es war ein rabenschwarzer Samstag für die Jürmker Teams in der Realschulhalle. Wohl zum ersten Mal überhaupt verloren alle 3 überkreislichen Herrenteams ihre Heimspiele gleichzeitig. Zunächst unterlag die 3. Herren der SG Sendenhorst mit 26-29. Anschließend verlor die 1. Herren gegen Aufsteiger Teutonia Riemke 29-30 und auch die 2. Herren konnte beim 30-33 gegen die HSG Löhne/Obernbeck nicht punkten. Dies tat am Wochenende lediglich die 2. Damen beim 19-19 in Hesselteich. Die 1. Damen profitierte spielfrei von der Niederlage des Tabellenführers LIT Nordhemmern in Elsen.
Herren Oberliga
Schwer angezählt
Gregor Winkler
Bielefeld. Ruhig saß Walter Schubert im kleinen Regieraum der Jöllenbecker Realschulhalle. Der Coach des TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck wirkte nachdenklich beim Pressegespräch. Nüchtern analysierte er die Partie gegen Teutonia Riemke. Und ganz am Ende fiel der Satz: „Ein paar positive Ansätze waren ja da.“ Es blieben Ansätze. Der TuS 97 verlor mit 29:30 (16:19) – ein Debakel.
Positive Ansätze? Für einen erklärten Aufstiegskandidaten kommt das Ergebnis gegen einen Abstiegskandidaten vor eigenem Publikum einer Bankrotterklärung gleich. Mit nun sechs Minuspunkten ist das Thema Regionalliga ohnehin vom Tisch. Jetzt steht der gute Ruf des Klubs auf dem Spiel. „Es sah teilweise so aus, als ob noch nicht alle begriffen hätten, worum es geht“, murmelte Schubert vor sich hin, um das mit der schnellen Rechnung zu belegen, dass die Angriffseffektivität bei unter 50 Prozent gelegen habe.
Dabei hatte alles ganz hoffnungsvoll begonnen. Der zuletzt kritisierte Marco Steffen agierte stark. Er wurde mit zehn Toren der Aktivposten im Rückraum. Einer, der den Ernst der Lage erkannt hat? „Es funktionieren die einfachsten Dinge nicht. Aber wir müssen das miteinander hinkriegen. Ich werfe lieber weniger Tore, wenn wir dafür mit einem Treffer gewinnen“, sagte der Rückkehrer. Zweiter Lichtblick war Christian Hoff, der von Linksaußen gute Akzente setzte. Doch daneben wurde es zappenduster.
Nach 13 Minuten sah sich Schubert zur Auszeit genötigt. Der Anfangselan war verpufft. Die rechte Abwehrseite stand offen wie ein Scheunentor. Nutznießer war der flinke Linksaußen der Gäste. Janis Braun erzielte allein in der ersten Hälfte zehn Tore, von denen viele auch Gegenstöße nach Angriffsfehlern des TuS waren. Schubert reagierte, zog Nils Grothaus in den Rückraum, wo dieser den uneffektiven Sebastian Kopschek ersetzte. Für Ralf Bruelheide (Kniebeschwerden) reichte es nur zu einem Kurzeinsatz. „Das Spiel wurde von uns in der ersten Halbzeit verloren“, meinte Schubert, um anschließend einen weiteren positiven Aspekt hervor zu heben: „Wir haben uns nicht so hängen lassen, wie in der vergangenen Woche in Augustdorf.“
Bis zum 29:29 hatte der TuS die Chance auf Punkte. Riemke spielte den Hausherren in die Karten. Viele technische Fehler prägten die Angriffe der Teutonia in der zweiten Hälfte. Ausgerechnet die bis dahin fast arbeitslose rechte Angriffsseite hätte es richten können. Heiko Eggert war der Unglückliche, der den Ball ans Außennetz setzte. Beim 29:29 vergab Gojacic einen Siebenmeter. Nach Schlusspfiff bekam der TuS noch einen direkten Freiwurf zugesprochen, der, von Kopschek zwar gut geworfen, vom Gästekeeper pariert wurde. Der TuS taumelt schwer angezählt in eine arbeitsreiche Herbstpause. Spielzüge müssen entwickelt und viel Selbstvertrauen getankt werden. Und das neue Ziel? Es kann nur so lauten: Erstmal wieder gewinnen.
TuS: Lehmeier/Kern; N. Grothaus (6), Niehaus, Kopschek (3), Hoff (4), Bruelheide, Hippe, Steffen (10), Eggert, Gojacic (5/4), Grote (1).
Ernüchterung und Frust in Jöllenbeck
Während auf der einen Seite die Spieler von Teutonia Riemke im Kreis tanzten und »Auswärtssieg, Auswärtssieg« skandierten, verschwanden auf der anderen Seite die gefrusteten Akteure des TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck mit hängenden Köpfen möglichst schnell in der Kabine.
Arndt Wienböker
Die 29:30 (16:19)-Heimniederlage des als Titelfavoriten in die Saison gestarteten Handball-Oberligisten hat die prekäre Situation im Handballdorf weiter verschärft. Mit 4:6 Punkten muss sich der TuS 97 in der Tabelle nun sogar nach unten orientieren.
»Die Herbstpause kommt zum perfekten Zeitpunkt. Jetzt haben wir die Chance, um uns neu zu finden«, sagte Routinier Ralf Bruelheide, der am Samstag wegen erneuter Knieprobleme nur zwei Minuten auf dem Parkett stand.
Bruelheide, Sven Eric Husemann, Tim Grothaus, Marcel Volmer: Diese Ausfälle wiegen natürlich schwer und können nicht einfach kompensiert werden. Doch Marco Steffen lag völlig richtig, als er nach dem Spiel feststellte: »So einen Gegner müssen wir trotzdem schlagen.«
An Steffen hatte es diesmal am wenigsten gelegen. »Marco ist in die Bresche gesprungen«, lobte Trainer Walter Schubert seinen Rückraumspieler, der seine Farben in der zweiten Halbzeit im Spiel hielt und am Ende auf zehn Tore kam. Doch darüber konnte sich Steffen natürlich auch nicht freuen: »Ich hätte lieber weniger Tore gemacht, dafür aber die zwei Punkte.«
Den Weg zum Sieg verbaute sich der TuS 97 selbst. So durfte Riemkes Linksaußen Janis Braun in der ersten Hälfte zehn Tore erzielen - sechs davon per Gegenstoß. »Da hat das Zurücklaufen überhaupt nicht geklappt. 19 Gegentore in einer Halbzeit sind ganz schön happig«, bemängelte Schubert, der aber auch »ein paar positive Ansätze« gesehen hatte.
Dazu gehörte, dass sich seine neue Mannschaft im zweiten Abschnitt trotz zahlreicher einfacher Fehler ins Spiel zurückkämpfte - zehn Minuten vor dem Ende glich Steffen zum 25:25 aus. Doch es passte ins Bild, dass die »Jürmker« in der entscheidenden Phase klarste Chancen zur Führung ausließen. Rechtsaußen Heiko Eggert versagten beim 25:25 sowie 27:27 die Nerven, als er nur Latte und Außennetz anvisierte. Jasmin Gojacic hatte beim 29:29 (58.) die Riesenchance, scheiterte aber mit einem halbhoch geworfenen Siebenmeter an Riemkes Torwart Sven Erzfeld. Die Gäste bestraften die Jöllenbecker Nachlässigkeiten durch Mittelmann Dennis Aufermann, der mit seinem zehnten Tor das 29:30 erzielte. Als Sebastian Kopscheks direkter Freiwurf ebenfalls am Teutonia-Keeper hängen blieb, war die bittere Heimschlappe perfekt.
»Natürlich herrscht jetzt große Ernüchterung, aber das ist nun einmal die Realität. Wir hatten eine Effektivität von unter 50 Prozent und damit gewinnst du kein Handballspiel«, analysierte Schubert, der 13 technische Fehler und 21 Fehlversuche notiert hatte. Die vierwöchige Pause kommt jetzt wie gerufen. Marco Steffen: »Wir müssen die Köpfe frei kriegen und dann neu starten.«
TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck: Lehmeier, Kern - Grothaus (6), Niehaus, Kopschek (3), Hoff (4), Bruelheide, Hippe, Steffen (10), Eggert, Gojacic (5/3), Grote (1).
Der Spielfilm: 1:0, 4:2, 4:4, 8:6, 8:10, 12:11, 15:15, 15:18, 16:19 - 21:24, 25:25, 26:26, 26;27, 27:27, 27:28, 28:28, 28:29, 29:29, 29:30.
Landesliga Herren
TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck II – HSG Löhne/Obernbeck 30:33 (15:19). Dass Heiko Nossek nach dem Spiel nicht besonders gut gelaunt war, lag nicht nur an der neuerlichen Niederlage. Der Coach beklagte, dass sich ein extrem hartes Spiel entwickelte, in dem es mit zunehmenden Spielverlauf immer härter zur Sache ging. „Die Schiedsrichter hätten früher durchgreifen müssen“, meinte Nossek trotz insgesamt 19 Zeitstrafen. Besonders Maik Braunheim musste einiges einstecken. Unter anderem wurde der Youngster kurz vor Schluss von Dirk Schnake per Bodycheck ins Seitenaus befördert. Nossek: „Das war schon heftig.“ Sein Pendant Lutz Strauch sagte auch, „dass die Aktion sicher nicht schön, aber nicht so schlimm war, wie es viele gesehen hatten. Außerdem haben die Jöllenbecker auch gut zugelangt.“ Das Spiel bestimmten übrigens die Gäste. Beim 11:6 und 21:14 führte Löhne deutlich. Der TuS 97 II kämpfte sich besonders dank Marc Steinschmidt auf 30:32 heran, vergab dann jedoch mit einem Gegenstoß den möglichen Punktgewinn. „Unsere Abwehr war zu schwach. Und von Außen dürfen wir auch nicht zehn Tore kassieren“, kritisierte Nossek. TuS 97 II: Schürmann/Trittin; Heins (7/3), Steinschmidt (6), Braunheim, Patzwald, Schwarze (je 3), Duderstadt, Schäfer-Nolte, Klusmann (je 2), Werning, Hofemeier (je 1), Sternberg.
Löhner Teil:
Bielefeld/Löhne (w.a.). In der Handball-Landesliga feierte die HSG Löhne/Obernbeck mit 33:30 (19:15) beim TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck II einen verdienten Auswärtssieg. Die Partie war von beiden Mannschaften hart umkämpft, wobei das heimische Team mit einer disziplinierten Leistung verdient über die Ziellinie ging. Martin Elias ragte aus einer ansonsten geschlossen auftretenden Mannschaft mit einer gelungenen Vorstellung in der Sporthalle der Jöllenbecker Realschule heraus.
HSG-Trainer Lutz Strauch attestierte seinen Schützlingen eine ungemein engagierte Vorstellung. Er sprach von einem auf beiden Seiten hart umkämpftes Spiel. Dazu bescheinigte er seinem Angriff über die gesamte Spieldauer eine sehr disziplinierte Vorstellung. Hierdurch wurde die Deckung mit einem sehr starken Abwehrspezialisten Mike Tacke nicht über Gebühr unter Druck gesetzt. Nach 15 Minuten verteiltem Auftakt bekam die HSG die Partie immer besser in den Griff und legte eine 19:15-Halbzeitführung vor.
In der zweiten Halbzeit hatte Löhne/Obernbeck weiter alle Hände voll zu tun, um die sich engagiert gegen die Heimniederlage wehrenden Gastgeber auf Distanz zu halten. Das Vorhaben gelang auch trotz eines kurzfristigen Engpasses, als der TuS Bielefeld/Jöllenbeck II auf zwei Treffer (27:29) herankam. Die Schützlinge um Trainer Lutz Strauch wackelten, fielen aber in den letzten Minuten nicht um. In der Summe brachte das heimische HSG-Team einen zwar knappen, aber insgesamt verdienten Sieg aus Jöllenbeck mit nach Hause.
HSG Löhne/Obernbeck: Michalik, Wiese; Blomenkamp (2), Schnake (6), Steffen (1), Schwagmeier (2), Stöckmann (2), Faul (2), Listing (8/6), Elias (10).
TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck II - HSG Löhne/Obernbeck 30:33 (14:18). In Jürmke sind Trainer Heiko Nossek und sein Team froh, dass nun die Herbstpause beginnt. »Die können wir gut brauchen, um den verkorksten Saisonstart aufzuarbeiten«, kündigte Nossek nach der Heimpleite gegen Löhne/Obernbeck - der vierten Niederlage in Serie - an. Die Gäste konnten über 5:6 und 6:13 auf 14:21 enteilen. Besonders die raue Spielweise der Löhner stieß Coach Nossek sauer auf: »Den Friedensnobelpreis werden die sicherlich nicht gewinnen.« Die 97er gaben sich aber nicht geschlagen, hatten beim Stand von 30:32 kurz vor Schluss die Chance zum Anschluss. »Leider konnten wir diese Möglichkeit nicht nutzen, sonst wäre ein Punkt noch drin gewesen«, trauerte der TuS-Trainer nach Spielende den vergebenen Chancen etwas hinterher.
TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck II: Schürmann/Trittin - Heins (7/3), Steinschmidt (6), Braunheim, Patzwald, Schwarze (je 3), Duderstadt, Schäfer-Nolte, Klusmann (je 2), Werning, Hofemeier (je 1), Sternberg.
Löhner Teil:
Die Jöllenbecker beklagten sich über die sehr harte Gangart ihrer Gäste. Löhnes Trainer Lutz Strauch sah das anders: »Wir haben auch einiges einstecken müssen. Aber grundsätzlich haben wir uns in dem Rahmen bewegt, den die beiden Schiedsrichter zugelassen haben.«
Nach dem anfänglichen Abtasten setzten sich die Löhner nach gut zehn Minuten langsam aber sicher ab. Über 7:6 und 11:6 sprang eine komfortable 18:14-Halbzeitführung heraus.
Mit Wiederanpfiff gaben Listing und Co. weiter Gas und sahen beim 21:14 schon wie der sicherer Sieger. Dann aber ließ die Konzentration in der Abwehr deutlich nach. Jöllenbecks Marc Steinschmidt genoss allzu viele Freiheiten und brachte seine Jöllenbecker wieder gefährlich nah heran. Beim 27:29 stellten die Hausherren den Anschluss her. Beim Stand von 30:32 wurde eine Konterchance nicht genutzt und im Gegenzug machte die HSG Löhne-Obernbeck mit dem Treffer zum 33:30 den Sack endgültig zu.
Eine sehr starke Partie lieferte Martin Elias ab. Er hatte noch in der Woche über starke Rückenprobleme geklagt und avancierte jetzt in Jöllenbeck mit zehn Treffern zum erfolgreichsten Werfer des Spiels.
»Es war ein hart erkämpfter Sieg«, meinte Löhnes Trainer Lutz Strauch. »Wir hätten allerdings mit mehr Konzentration vermeiden können, dass es am Ende noch einmal spannend wird. In der Schlussphase haben wir in der Abwehr nicht mehr so effektiv gearbeitet und auch im Angriff vorübergehend den Faden verloren.«. Mit positiven 6:4 Punkten gehen die Löhner in die Pause.
HSG Löhne-Obernbeck: Michalik, Wiese - Elias (10), Listing (8/5), Schnake (6), Schwagmeier (2), Blomenkamp (2), Faul (2), Steffen (1), Stöckmann (1), Bleeker, Sundermeier, Tacke.
Bezirksliga Herren
TuS 97 III – SG Sendenhorst 26:29 (14:17). Nach ausgeglichenem Beginn (9:8) kam der TuS 97 aus dem Tritt. „Wir haben zu viele Fehler gemacht. Davon kann sich leider keinen ausnehmen“, berichtete Jöllenbecks Nils Stötefalke. Mehrfach verpassten es die Hausherren auszugleichen. Stötefalke: „Da hätten wir noch ewig weiterspielen können.“ TuS III: Kastrup/Wehmeyer; Dettke (7) Hansel, Kristen, Meyer, Kleineberg (je 2), Klusmann, Boekstiegel (je 1), Eisenberg, Vollmer (9/6), Schütforth.
TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck III - SG Sendenhorst 26:29 (14:17). Gegen den Tabellennachbarn von der SG Sendenhorst musste der TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck III die erste Heimniederlage der Saison hinnehmen. Nach einem ausgeglichenen Start gingen die Jürmker beim 9:8 (15.) erstmals in Führung. Diesen Vorsprung konnten die 97er aber nicht halten und gerieten bis zur Halbzeit mit 14:17 in Rückstand. »Im zweiten Durchgang haben wir die Big Points nicht gemacht. Immer wenn wir den Anschlusstreffer erzielen konnten, haben bei uns die Nerven versagt«, erklärte Co-Trainer Nils Stötefalke die Gründe für die Niederlage.
TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck III: Kastrup/Wehmeyer - Vollmer (9/6), Dettke (7), Hansel, Kristen, Meyer, Kleineberg (je 2), Böckstiegel, Klusmann (je 1).
Westfälische Nachrichten:
Sendenhorst - Die Bezirksliga-Handballer der SG Sendenhorst scheinen in der Saison angekommen zu sein. Nachdem sich die Randolph- Truppe am vergangenen Wochenende mit einem Heimsieg die ersten beiden Punkte sicherte, folgten am vergangenen Samstag die Zähler drei und vier. Mit 29:26 konnten das SG-Team bei der dritten Vertretung des TuS Bielefeld/Jöllenbeck gewinnen. Nun sieht die Sache mit 4:6 Punkten in der Tabelle schon etwas besser aus. Die Sendenhorster haben den Kontakt zum Mittelfeld hergestellt.
Von Beginn an gingen die Sendenhorster am Samstag hochkonzentriert in die Partie. Zwar konnten die Gastgeber zunächst mit 3:2 in Führungen gehen. Dies sollte aber die einzige Führung der Jöllenbecker sein. Die Sendenhorster wussten an diesem Tag nicht nur kämpferisch zu überzeugen. Auch spielerisch hatten die Akteure von Randolph Kleibrink einiges zu bieten. „Wir haben endlich auch mal Handball gespielt und nicht nur Handball gekämpft“, war SG-Coach Randolph Kleibrink begeistert von der Leistung seines Teams.
Nachdem die Sendenhorster sich bis zum Seitenwechsel auf 17:14 absetzen konnten, blieb es auch im zweiten Abschnitt immer bei der SG- Führung.
Zehn Minuten vor dem Ende nutzten die Jöllenbecker eine kleine Unaufmerksamkeit der Sendenhorster und konnten noch einmal auf 23:24 verkürzen. Aber mehr ließen die SG-Spieler an diesem Tag nicht zu.
Drei Wochen pausiert die Bezirksliga nun. Zunächst verordnet SG-Trainer Kleibrink seiner Mannschaft eine kleine Ruhepause. Nach einer Woche soll es dann aber schon wieder voll konzentriert zu Sache gehen. Am 7. November wollen die Sendenhorster dann im Heimspiel gegen Hörste nachlegen und ihr Punktekonto ausgleichen.
SG Sendenhorst: Cooper Funke J., Funke M., Westhues, Nordthoff, Erdmann, Schmitz (2), Arens (2), Berndt (2), Bernstein (2), Wältermann (4), Haake (6) und Grundmann (10).
Damen Bezirksliga
SpVg. Hesselteich – TuS 97 II 19:19 (10:10). Für Tina Steinsiek war es ein verlorener Punkt, obwohl sie froh war, dass ihr TuS 97 den 17:19-Rückstand drei Minuten vor dem Ende noch ausglich. „Aber wir lagen schon mit 14:11 vorn. Insgesamt hatten wir elf Latten- und Pfostentreffer und haben vier Siebenmeter verworfen“, sagte Steinsiek, die über die Chancenauswertung frustriert war. TuS II: Hesse (6/2), Neubauer (5), Tiemann (3), Gieseke, Niedringhaus (je 2), v. Osten (1).
SpVg. Hesselteich - TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck II 19:19 (10:10). Obwohl die 97erinnen drei Minuten vor Schluss noch mit 17:19 zurücklagen, ärgerte sich Trainerin Tina Steinsiek über die Punkteteilung. Der Grund: In der 36. Spielminute lagen die Jürmkerinnen mit 14:11 in Front. Steinsiek: »Wir hätten das Spiel eigentlich gewinnen müssen. Aber die Cleverness hat gefehlt.«
TuS 97-Treffer: Hesse (6/2), Neubauer (5), Tiemann (3), Gieseke, Niederinghaus (je 2), von Osten (1).
Geschrieben von: Nossek Montag, den 12. Oktober 2009 um 07:23 Uhr







