Tipp-Spiel

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Nächstes Spiel Oberliga

12.09.2010 - 17:30
Kreissporthalle Berufsschule
TV Schwitten
TV Schwitten : TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck
TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck
Kompletter Spielplan

Tabelle Oberliga

Pl.MannschaftPunkte
1Ibbenbürener SpVg 080:0
2SV Teutonia Riemke0:0
3TV Verl0:0
4HSG Augustdorf/Hövelhof0:0
5HSG Handball Lemgo 20:0
6HSG Menden-Lendringsen0:0
7VfL Gladbeck0:0
8TuS 97 Bielefeld/Jöllenb.0:0
9HC TuRa Bergkamen0:0
10TSV Hahlen0:0
11Soester TV0:0
12ASV Hamm 20:0
13VfL Vikt. Mennighüffen0:0
14HSG Gütersloh0:0
15TV Schwitten0:0
Ergebnisse & Ausführliche Tabelle
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1. Damen

Ein Ausrufezeichen und viele Sorgenfalten

thumb_Steffen_HammDie Jürmker Herrenteams kommen nicht recht vom Fleck. Zwar setzte die 3. Herren mit einem Auswärtssieg beim Abstiegskonkurrenten Sendenhorst, allerdings verpassten die 1. Herren in Riemke und 2. Herren in Löhne einen kleinen Befreiungsschlag. Auch die 4. Herren steckt nach der Niederlage gegen Kellerkind Herford tief im Abstiegskampf. Erfreulicher bei den Damen. Die 1. Damen baute ihren Vorsprung durch Nordhemmerns Punktverlust und einen Kantersieg gegen Cappel/Großenmarpe auf 4 Punkte aus und auch die 2. Damen konnte überzeugen.

Herren Oberliga

 

Jöllenbecker in der Klemme

HANDBALL-OBERLIGA: TuS 97 kommt in Riemke mit 21:33 unter die Räder

Ivo Kraft

Bielefeld. Zwei gute Nachrichten gab es Samstagabend dann doch. In der Regionalliga besiegte Minden II überraschend Ferndorf und Ibbenbüren holte einen Punkt gegen Wermelskirchen. Damit haben beide Teams weiter die Nicht-Abstiegsplätze im Visier.

Warum diese Informationen für den TuS 97 wichtig sind? Weil der Oberligist selbst für schlechte Kunde sorgte. Nach dem 21:33 (12:14) bei Teutonia Riemke haben die Jöllenbecker den zehnten Platz zementiert und sind möglicherweise abhängig davon, welches Team von oben absteigt, um selbst die Klasse zu halten. Den neunten Rang, der auf jeden Fall den Liga-Verbleib sichern würde, belegt aktuell Riemke. Die sind bereits drei Punkte und den besseren direkten Vergleich von den Jürmkern entfernt.

„In der Pause hatten wir eigentlich das Gefühl, die Partie noch drehen zu können“, berichtete TuS-Trainer Walter Schubert. Die deutliche Niederlage im Bochumer Stadtteil kam erst in der Schlussphase zustande. Nach dem 15:18 bestand sogar die Gelegenheit, dem Spiel eine Wende zu geben. Doch in doppelter Überzahl verdamelten die Gäste mehrfach den Ball und lagen plötzlich 15:21 zurück. „Das war der Knackpunkt. Danach war der Widerstand gebrochen“, so Schubert. Seinem Team fiel gegen Riemkes starke Deckung sowie Torwart Sven Erzfeld nichts mehr ein. So summierte sich die Fehlerquote des TuS 97 auf 16 technische Fehler sowie 25 Fehlwürfe. In der Abwehr hatten die Gäste zwar Kreisläufer Jonathan Geukes gut im Griff. Dafür genoss Marijo Samija im Rückraum zu viel Freiraum und Riemke schraubte das Ergebnis noch in für die Jöllenbecker unangenehme Höhen.

„Das sieht nach außen natürlich schlecht aus“, meinte auch Schubert und kritisierte sein Team dafür, dass es zu wenig Kampfgeist gezeigt habe. „In solchen Spielen fehlen mir Engagement sowie ein Spieler, der das Zepter in die Hand nimmt“, so Schubert, der im Hinblick auf den zu vermeidenden Abstieg anmerkte: „Jetzt sind es nur noch neun Spiele.“ In der nächsten Partie gegen den Dritten Gladbeck sollte sein Team wieder selbst für positive Nachrichten sorgen.

´ TuS 97: Kern/Lehmeier; N. (3) u. T. (1) Grothaus, Bruelheide (6/3), Kopschek, (3) Steffen (1), Hoff (3), Gojacic (4), Braunheim, Niehaus, Heins, Hippe.

 

TuS 97 lässt Gegenwehr vermissen

Bielefeld (WB/wie). Derbe Packung statt Befreiungsschlag: Die Oberliga-Handballer des TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck haben im Kellerduell bei Teutonia Riemke einen bösen Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt hinnehmen müssen. Die 21:33 (12:14)-Abfuhr sorgte im Lager der »Jürmker« für lange Gesichter.

Arndt Wienböker

»Ich dachte, wir wären auf dem richtigen Weg, aber das war ganz klar ein Rückschritt«, sagte ein enttäuschter Walter Schubert. Der TuS 97-Trainer hatte im Bochumer Vorort seine bestmögliche Formation am Start, doch als es darauf ankam, fehlten den Jöllenbeckern erneut diejenigen, die ein Spiel entscheiden können. Bis zum 15:18 (39.) schien noch alles möglich. »Dann haben wir in zweifacher Überzahl ein Tor kassiert und damit hat uns der Mut verlassen«, bemängelte Schubert. Sowohl in der Abwehr als auch im Angriff fehlten die Impulse, um noch einmal die Wende einzuleiten. Im Gegenteil: Riemke, das bereits das Hinspiel mit 30:29 für sich entschieden hatte, zog nun unaufhaltsam davon. Einen Denker und Lenker wie Dennis Aufermann auf Seiten der Gastgeber hatten die Jöllenbecker nicht in ihren Reihen. Außerdem fehlte im Angriff mal wieder die Durchschlagskraft. »Wir hatten eine Effektivität von 30 Prozent, 16 technische Fehler und 25 Fehlversuche. Damit kannst du kein Spiel gewinnen«, kritisierte Schubert, der Kreisläufer Nils Grothaus erneut auch im Rückraum einsetzte. Was den Trainer am meisten auf die Palme brachte, war das Auftreten in der Schlussphase. Schubert: »In den letzten 20 Minuten kam gar nichts mehr. In dem Bewusstsein, dass dies ein Duell gegen einen direkten Konkurrenten war, hat mir ganz einfach die nötige Gegenwehr gefehlt.«

Das nutzte Riemke, um über einige Tempogegenstöße noch einen Kantersieg zu landen. Bei nunmehr drei Punkten Vorsprung auf den TuS 97 ist der Mannschaft von Trainer Dieter Lenz im Gegensatz zu den »Jürmkern« damit ein großer Schritt in Richtung Ligaverbleib gelungen.

TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck: Kern/Lehmeier - Bruelheide (6/3), Gojacic (4), Kopschek (3), N. Grothaus (3), Hoff (3), T. Grothaus (1), Steffen (1), Braunheim, Niehaus, Heins, Hippe.

 

Landesliga Herren

 

HSG Löhne/Obernbeck – TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck II 30:28 (15:13). Zwei Minuten vor Schluss hatten die Gäste beim 28:27 noch gute Siegchancen. „Leider wurden die letzten Angriffe nicht mehr konsequent genug vorgetragen“, sagte Heiko Nossek. Der Trainer bemängelte auch, dass das schwache Überzahlspiel eine höhere Führung vereitelte. Die Gäste um ihren Aktivposten Fynn Kastner hatten ihre stärkste Phase vom 14:17 zum 23:21. Eine doppelte Unterzahl brachte den TuS 97 beim 24:25 wieder ins Hintertreffen, ehe es bei besagtem 28:27 eigentlich gut aussah für die Gäste. Nossek: „Löhne war einfach cleverer als wir.“ TuS: Schürmann/Trittin; Kastner (9), Dettke (6), Grote (4), Steinschmidt (3/1), Hennigs, Schwarze (je 2), Schütforth, Sternberg (je 1), Rothe, Werning.

 

Löhner Teil

 

Der längere Atem

HANDBALL-LANDESLIGA: HSGLO – Bielefeld/Jöllenbeck II: 30:28 (15:13)

VON WILFRIED ARENDMEYER

Löhne. Spannender geht es wohl nicht, als beim 30:28 (15:13)-Heimsieg des Handball-Landesligisten HSG Löhne/Obernbeck gegen den TuS Bielefeld/Jöllenbeck II. In den letzten Minuten dreht das Tacke-Team eine Spitz auf Knopf stehende Partie zum nicht unverdienten Heim-Erfolg.

Für die Moral war dieser schwer erkämpfte Sieg nach den letzten beiden Heimpleiten (20:30 gegen Lemgo III, 32:35 gegen Großenmarpe) Balsam auf die Seele der HSG-Akteure. In den letzten zehn Minuten elektrisierte das Spiel die HSG-Fans auf 100.000 Volt hoch. Tor um Tor verlief die Partie, keine der beiden Mannschaften gab nach. Löhne/Obernbeck wehrte sich mit aller Kraft gegen die drohende dritte Heimniederlage in Folge. Mit einem Kraftakt ohnegleichen drehte das Tacke-Team einen 22:24 (46.)-Rückstand in eine 25:24 (52.)-Führung herum. Die Oberligareserve aus Bielefeld bleibt aber weiter dran, schafft sogar noch zweimal mit 25:26 und 27:28 (57.) in Führung zu gehen. In den letzten drei Minuten fand der zuvor leicht schwächelnde Torwart-Oldie Frank Büscher wieder ins Spiel zurück. Mit drei ganz wichtigen Paraden brachte er seine Vorderleute wieder voll auf Kurs. Der diesmal gut aufgelegte Rückraum mit Michael Steffen und Stefan Listing egalisierten beide „Ein-Tore-Rückstände auf 27:27 und 28:28 (58.). Auf der Tribüne machten die HSG-Fans einen höllischen Lärm, niemand hielt es mehr auf den Plätzen, als Stefan Listing zum 29:28 (58,50.) durchbrach. In den verbleiben 60-Sekunden machte Bielefeld/Jöllenbeck auf, geht jetzt Mann gegen Mann. Löhne/Obernbeck wiedersteht den Druck und Martin Elias macht zum 30:28-Endstand alles klar.

Ein sichtlich noch unter den Eindruck der dramatischen Schlussphase stehende Spielertrainer Maik Tacke spricht von einem vielleicht glücklichen, aber gesamt nicht unverdienten Heimsieg für seine Mannschaft.

´HSG Löhne/Obernbeck: Büscher, Wiese (n.e.); Tacke, Blomenkamp (5), Elias (3), Scholz (5/4), Listing (6), Büscher (2), Steffen (7), Schwagmeier (2), Stöckmann, Biermann.

HSG Löhne-Obernbeck - TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck II 30:28 (15:13). Bis zur 57. Minute lief für die stark kämpfenden »Jürmker«, die auf Tim Schäfer-Nolte (Fortbildung) und Julian Jahr (A-Jugend) verzichten mussten, fast alles nach Plan. Zwar ließ die Mannschaft von Heiko Nossek einige Chancen im Überzahlspiel aus, dennoch führte man mit 28:27 und war im Ballbesitz. Doch anstatt sichere Tore zu werfen, vergaben die 97-er einen Gegenstoß und schenkten den Ball in zwei weiteren Angriffen leicht her. Letztendlich führte dies zu der unnötigen Niederlage. »Bis auf unser Überzahlspiel war es ganz okay, aber dann spielen wir in den letzten Angriffen den Pass von links außen auf rechts außen, anstatt die Angriffe richtig auszuspielen. Das ist ärgerlich«, war Nossek enttäuscht von den letzten Aktionen seines Teams.

TuS 97 II: Schürmann/Trittin - Kastner (9), Dettke (6), Grote (4), Steinschmidt (3/1), Hennigs, Schwarze (je 2), Schütforth, Sternberg (je 1), Rothe, Werning.

 

Stefan Listing stellt

die Weichen auf Sieg

Handball-Land: Löhner 30:28 über Jöllenbeck

Löhne (Bob). Die HSG Löhne-Obernbeck hat in der Handball-Landesliga ein hartes Stück Arbeit verrichten müssen, bevor der knappe 30:28 (15:13)-Erfolg gegen den TuS 97 Bi-Jöllenbeck II unter Dach und Fach gebracht war.

Noch zwei Minuten vor dem Abpfiff lagen die Hausherren mit 27:28 im Hintertreffen. Aber dann warfen die Löhner noch einmal alles in die Waagschale. Stefan Listing traf zweimal kurz hintereinander zum 29:28 und unter dem Jubel der Zuschauer machte Martin Elias mit seinem Treffer zum 30:28 den doppelten Punktgewinn endgültig perfekt.

»Heute hat die glücklichere Mannschaft gewonnen«, atmete HSG-Spielertrainer Maik Tacke nach dem Schlusspfiff auf. »Wir haben vielleicht etwas mehr investiert und deshalb am Ende gewonnen. Wichtig war, dass wir nach Rückständen immer wieder ins Spiel gefunden haben.«

In der Tat war es über 60 Minuten ein Spiel zweier Kontrahenten auf Augenhöhe. Die Hausherren fanden zunächst nicht so recht ins Spiel, lagen nach zwölf Minuten mit 4:7 im Hintertreffen. Mit der Anfeuerung von Oldie Eddy Böhne, der an der Seitenlinie mitcoachte, gelang beim 10:10 der Ausgleich und zur Pause eine knappe Führung.

Im zweiten Durchgang wogte das Spiel hin und her. Mal lagen J die öllenbecker vorn, dann wieder die HSG. Entscheidend absetzen konnte sich keines der beiden Teams.

In den Schlussminuten schien alles auf ein Unentschieden hinauszulaufen, doch dann übernahm Stefan Listing Verantwortung und sorgte für die Sieg bringenden Treffer.

HSG Löhne-Obernbeck: F. Büscher, Wiese - Blomenkamp (5), Elias (3), Steffen (7), Schwagmeier (2), Listing (6), Tacke, M. Büscher (2), Biermann, Scholz (5/4), Stöckmann.

Bezirksliga Herren

 

SG Sendenhorst – TuS 97 III 21:23 (11:8). Gegen die Gastgeber, die zuletzt schlechte Ergebnisse einfuhren, rechnete sich Joachim Streu auch mit seiner Notbesetzung etwas aus. Der TuS-Trainer hatte mit Kai Hoff (der A2-Jugendliche erzielte das wichtige 22:20) lediglich einen Auswechselspieler. Bis zum 8:8 verlief das Spiel eng, dann fingen sich die Jürmker nach unkonzentrierten Abschlüssen drei Gegenstöße. In Durchgang zwei legten die Gäste jedoch einen 4:0-Lauf hin und gaben nach dem 12:11 die Führung nicht mehr ab.

Angeführt von Torhüter Dennis Schmidt sowie Kevin Kristen wurden die Vorsprünge über 16:14 und 20:17 ausgebaut. Die Hausherren, bei denen früh der Kreisläufer und später auch noch der Halblinke ausfielen, versuchten auch ohne Trainer erfolglos ihr Heil in einer Manndeckung. „Die Mannschaft lebt noch und hat den Teams, die mit unten stehen, gezeigt, dass sie zumindest noch kämpfen müssen“, so Streu. TuS: Schmidt/Kastrup; Kristen, Eggert (je 7), Vollmer (5/4), Klusmann (2), Eisenberg, Hoff (je 1), Rieke, Meyer.

SG Sendenhorst - TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck III 21:23 (11:8). »Wenn man eine Stunde fährt, muss man auch Laufen und Kämpfen«, meinte Trainer »Akki« Streu. Dies setzte seine Mannschaft tadellos um. Ohne Lars Boekstiegel (Verletzung) fuhr der TuS mit nur acht Feldspielern nach Sendenhorst. Dort zeigte sich die Mannschaft aber kampfstark und spielte aus einer guten Deckung heraus viele Gegenstöße, die zu Toren führten. »Wenn man nur zu siebt ist, gibt es keine Alibis mehr«, sah Streu nicht nur Nachteile in der personellen Situation. Durch diesen Erfolg stehen die Chancen auf den Klassenverbleib wieder besser. »Wir haben noch genug direkte Konkurrenten in eigener Halle«, ist Streu optimistisch.

TuS 97 III: Kastrup/Schmidt - Eggert, Kristen (je 7), Volmer (5/4), Klusmann (2), Eisenberg, Hoff (je 1), Rieke, Meyer.

Westfälische Nachrichten

Bei der SG gehen die Lichter aus

Sendenhorst - Die Luft bei den Bezirksligahandballern der Sendenhorster SG wird immer dünner. Nach der ganz schlechten Vorstellung am vergangenen Wochenende in Everswinkel wollten die Sendenhorster im Heimspiel gegen die dritte Vertretung des TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck Wiedergutmachung betreiben. Daraus wurde aber nichts. Das Spiel gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt musste die SG-Truppe am Samstag mit 21:23 verloren geben.

Den ersten Schock für das SG-Team gab es schon nach zwei gespielten Minuten. Da war das angekündigte Comeback vom Rückraumspieler Martin Grundmann nämlich schon wieder beendet. Eine falsche Bewegung, und schon waren die Probleme mit dem Knie wieder da. Zunächst schienen die Sendenhorster mit dieser Situation allerdings fertig zu werden. Die SG versuchte die spielerischen Mängel durch viel Kampf und Einsatz wettzumachen. Im Angriff agierten die Sendenhorster zwar ohne Konzept, aber zumindest die Abwehr stand einigermaßen sicher. So konnten sich die Zuschauer in der gut gefüllten St.-Martin-Halle über eine 11:8-Pausenführung ihres Teams freuen.

Was die SG dann aber im zweiten Abschnitt ablieferte, das war wieder mal weit weg vom Niveau einer Bezirksligamannschaft. Zwölf Einzelspieler versuchten gegen ein junges Team aus Jöllenbeck zu kämpfen. Während die Gäste vor allem in der zweiten Halbzeit eine geschlossene Mannschaftsleistung zeigten, war bei der SG davon nichts zu spüren. Fast schon verzweifelt wurden die Angriffe meist als Einzelaktion ohne zählbaren Erfolg abgeschlossen.

Schnell hatte der Tabellenvorletzte aus Jöllenbeck den Rückstand wettgemacht und ging in Führung. Die Sendenhorster ließen nun erneut zu viele Chancen ungenutzt. Immer wieder blieb der gegnerische Keeper der Sieger.

Drei Minuten vor dem Ende hatten die SG-Spieler dann beim Stande von 19:20 doch noch die Chance, das Spiel zu drehen. Aber die Angriffe wurden erneut viel zu hektisch und übernervös vorgetragen. Im SG-Team fehlte nun ein Führungsspieler, der das Spiel in die Hand nahm.

Nach dem Auswärtssieg liegen die Gäste aus Jöllenbeck nun nur noch ein Punkt hinter der heimischen Sieben. Die Sendenhorster Spieler sowie auch der Vorstand der Handballabteilung sollten sich nun ganz schnell was einfallen lassen, möchte man in der kommenden Saison noch in der Bezirksliga spielen. Noch ist der Kampf nicht verloren, immerhin erwarten die SG-er mit Hiltrup, Senne und Steinhagen noch alle direkten Konkurrenten im Kampf um den Verbleib in der Liga in der St.-Martin-Halle. Aber um dann endlich zu punkten, muss schon einiges passieren.

SG Sendenhorst: Funke J., Cooper, Erdmann, Grundmann, Bernstein (4), Arens (7), Westhues (2), Funke M., Haake (5), Pecnik (1), Wältermann (1) und Schmitz (1).

 

 

Herren Kreisliga

 

TG Herford II – TuS 97 IV 32:27 (13:13). „Die waren nicht unbedingt stärker als wir. Wir waren besonders in der zweiten Halbzeit unterirdisch“, sagte Jöllenbecks Dido Klose. Dass das ausgerechnet in dem wichtigen Kellerduell passierte, sei um so ärgerlicher. Schließlich überholte Herford die Jöllenbecker mit dem Sieg. TuS 97: Weszpatat (3), Gorski, Bierhake (je 4), Klein, Granzow (je 6), Horstkotte, Gärtner (je 2).

Herforder Teil

TG Herford II – TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck IV 32:27 (13:13). Die Turngemeinde holte im Kampf um den Klassenerhalt einen weiteren wichtigen Erfolg. Trainer Andreas Jöllenbeck war mit der Leistung in der ersten Halbzeit allerdings alles andere als zufrieden. Nach deutlichen Worten in der Pause lief es bei den Gastgebern nach dem Wechsel allerdings besser.Mit Tempospiel ließ die TGH dem Gegner keine Chance mehr und setzte sich kontinuierlich ab. TGH: Glandorf, Ayhan; Schaub (1), Sturhan, Hoffmann, Ullrich (2), Guretzky (7), Heibrock (6), Gröger (2), Schuckenböhmer (1), Schröder (5), Stahn (3), Witt (3), Bartczok (2).

 

TG Herford II - TuS 97 IV 32:27 (13:13). Bis zur Halbzeitpause konnten die Jürmker die Partie offen gestalten. »Der zweite Durchgang war schlecht. Der Sieg für Herford ist verdient«, resümierte 97-Coach Didi Klose.

TuS 97-Tore: Klein, Granzow (je 6), Gorski, Bierhake (je 4), Weszpatat (3), Horstkotte, Gärtner (je 2).

Herforder Teil

TG Herford II - TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck IV 32:27 (13:13). Nach der Pause steigerte sich die Reserve in der Chancenverwertung und gewann sogar den direkten Vergleich. TGH: Glandorf, Ayhan; Schaub (1), Stuhrhan, Hoffmann, Ullrich (2), Guretzky (7), Heibrock (4), Gröger (6), Schuckenböhmer (1), Schröder (5), Stahn (3), R. Witt (1), Bartczak (2).

Landesliga Damen

 

TuS 97 – SG Cappel/Großenmarpe 35:16 (17:9). Nach leichten Startschwierigkeiten (6:5, 10.) zeigte der TuS 97 eine gute Leistung. „Da waren ein paar schöne Sachen dabei“, sagte Trainerin Tanja Höner, die besonders mit dem Tempospiel zufrieden war. TuS: Hölscher, Allewelt (2), Göckens (5/3), Holz (5/1), Hüttemann (6), Mylius, Radetzki, Jost (je 1), Kleine (4), Steinsiek (3), Wellhöner (5).

TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck - SG Cappel/Großenmarpe 35:16 (17:9). Gegen den Tabellenletzten feierte der Klassenprimus einen ungefährdeten Sieg. »Wir hatten mit einigen Anlaufschwierigkeiten zu kämpfen, sind dann aber immer sicherer geworden«, resümierte TuS 97-Trainerin Tanja Höner. Nach dem zwischenzeitlichen 6:5 (15.) erhöhten die Gastgeberinnen das Tempo und siegten verdient.

TuS 97: Hüttemann (6), Göckens (5/3), Holz (5/1), Wellhöner (5), Kleine (4), Steinsiek (3), Allewelt, Hölscher (je 2), Mylius, Joost, Radetzki (je 1).

Bezirksliga Damen

 

TuS 97 II – Spvg. Hesselteich 33:22 (16:11). Im zweiten Abschnitt setzte sich der TuS 97 auf 20:11 (38.) und 23:13 ab. „Die Mädels haben ganz gut gespielt“, sagte Tina Steinsiek. Einen guten Einstand feierte Melanie Feld, die aus Hohne nach Jöllenbeck kam. TuS: Priemer (8), Neubauer (7), Feld (6), Hesse (5/1), Giesecke (2), Hippe, Busch, Ordelheide, von Osten, Irmer.

TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck II - Spvg. Hesselteich 33:22 (16:11). Vor allem mit der zweiten Halbzeit war TuS-Trainerin Tina Steinsiek sehr zufrieden. Nach dem Seitenwechsel setzten sich die Jürmkerinnen von 16:11 auf 23:13 (38.) ab.

TuS 97 II: Priemer (8), Neubauer (7), Feld (6), Hesse (5/1), Gieseke (2), Hippe, Busch, Ordelheide, von Osten, Irmer (je 1).

Jugend

 

Kuhlmann gibt Signal zum SIeg

Bielefeld (WB/ses/sd). Die A-Mädchen des TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck haben ihr Regionalliga-Heimspiel 32:28 gewonnen. Den männlichen Kollegen reichten in der Oberliga 41 Tore nicht zum Auswärtssieg - 41:45.

A-Jugend-Oberliga

OSC Dortmund - TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck 45:41 (21:20). Nach der elften Saisonniederlage stecken die Jürmker weiter im Tabellenkeller fest. Bis zur 20. Minute (12:16) lief es bei den Gästen noch rund. Die Führung konnte die Mannschaft um Co-Trainer Christoph Hippe aber nicht in die Pause retten. Die Entscheidung fiel zwischen der 40. und 45. Minute, als die 97er vier Zeitstrafen kassierten. »Das konnten wir in der Abwehr nicht kompensieren«, nennt Hippe den Knackpunkt.

TuS 97-Tore: Jahr (11), Richter (9), Bußmeyer (7), Ludwigs (6), Wagner (5), Lücking (3).

A-Mädchen-Regionalliga

TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck - SSV Marienheide 32:28 (14:16). Nach gutem Beginn und stetiger Führung brachen die Mädchen von Trainer Olaf Grintz zehn Minuten vor der Pause etwas ein. In der zweiten Hälfte fand der TuS 97 schnell zurück ins Spiel. Bis zum 25:25 (50.) blieb es spannend, dann hielt Torhüterin Kuhlmann zwei Siebenmeter. Ihr Team setzte sich auf 28:25 ab. In der Folge verwalteten die Gastgeberinnen das Ergebnis clever.

TuS 97-Tore: Wassmann, Milse (je 7), Kressmann (6), Homovics, Tineo Adé (je 4), Materna (3), Borutta (1).

 

 

 

Geschrieben von: Nossek Montag, den 01. März 2010 um 08:47 Uhr