Nächstes Spiel Oberliga
11.02.2012 - 19:30Riesener Sporthalle
VfL Gladbeck
: 
TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck
Kompletter Spielplan
Tabelle Oberliga
| Pl. | Mannschaft | Punkte |
| 1 | VfL Gladbeck | 30:6 |
| 2 | TuS Spenge | 26:10 |
| 3 | HSE Hamm | 25:11 |
| 4 | HSG Augustdorf/Hövelhof | 24:12 |
| 5 | SG Schalksmühle-Halver | 21:13 |
| 6 | HSG Menden-Lendringsen | 21:15 |
| 7 | Soester TV | 18:16 |
| 8 | VfL Eintr. Hagen 2 | 18:18 |
| 9 | TuS 97 Bielefeld/Jöllenb. | 17:19 |
| 10 | ASV Hamm 2 | 16:20 |
| 11 | HC TuRa Bergkamen | 15:21 |
| 12 | SV Teutonia Riemke | 11:23 |
| 13 | HSG Gütersloh | 11:25 |
| 14 | TuS 09 Möllbergen | 10:26 |
| 15 | TSV Hahlen | 3:31 |
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1. Damen
Damen weiterhin siegreich!
Trotz vier Heimspiele konnten die Jürmker Herrenmannschaften nichts zählbares einfahren. Die 1. Herren unterlag gegen Augustdorf, die 2. gegen Nordhemmern, die 3. gegen Senne und die 4. Herren gegen Enger. Damit stecken die Teams weiterhin im Abstiegskamp. Erfreulicher die 1. Damen mit einem Auswärtssieg in Herford und die mA-Jugend, die sich gegen Hüllhorst durchsetzte. Niederlagen kassierten auch die 2. Damen und die wA-Jugend.
Herren Oberliga
Komplimente gegen die Angst
HANDBALL-OBERLIGA: TuS 97 verliert gleichwertiges Kräftemessen gegen Augustdorf
Gregor Winkler
Bielefeld. Zwei oder wenigstens einen Punkt – der TuS 97 hätte sie im Spiel gegen die HSG Augustdorf/Hövelhof verdient gehabt. Doch es wurde eine 28:31 (13:13)-Niederlage. Den Bielefeldern blieb die bittere Erkenntnis, dass man mit Schulterklopfen und Komplimenten nicht die Klasse halten kann.
„Jetzt sind es nur noch neun Spiele“, rechnete TuS-Trainer Walter Schubert vor. Neun Gegner, darunter die Spitzenteams aus Gladbeck und Menden, die geschlagen werden müssen. Immerhin macht die Leistung gegen den Tabellendritten Augustdorf Mut. 50 Minuten lang bot die Partie keinen echten Höhepunkt. Jöllenbeck stand in einer guten 3:2:1-Deckung, welche die Laufwege der Gäste früh abschnitt. Dadurch kamen die Rückraumspieler der HSG kaum zum Zuge. In der ersten Halbzeit hatte der TuS so leichte Vorteile (5:3, 7:5, 11:8).
Nach der Pause kam Augustdorf häufiger zum Erfolg. Dennis Gote, in Bielefeld aus seiner Zeit bei der TSG Altenhagen-Heepen bekannt, machte leichte Tore von rechts und links. Doch der TuS ließ sich nicht abschütteln (18:18, 22:22, 25:25). Die letzten zehn Minuten mussten die Entscheidung bringen, und es waren ausgerechnet die Nachwuchsspieler, die Nerven zeigten. Beim 25:26 vergab Hippe einen Gegenstoß, beim 26:28 scheiterte Braunheim. Zwei normalerweise verzeihbare Fehler, die bei diesem gleichwertigen Kräftemessen aber den Ausschlag gaben.
Zuvor hatte Schubert einen ebenso klugen wie überraschenden Schachzug getätigt. Erst als die Schlussphase anbrach und es immer noch Spitz auf Knopf stand, zog er Nils Grothaus in den Rückraum. Der „bombte“ prompt „die einfachen Dinger“ ins Tor. Doch eine Zeitstrafe hemmte den Elan der Gastgeber wieder. „Vielleicht“, grübelte Schubert, „hätte ich Nils eher im Rückraum bringen sollen.“ Verlierer war Sebastian Kopschek. Aus sieben Versuchen machte er nur ein Tor. „Er hat seine Chancen gehabt“, formulierte es Schubert möglicherweise mehrdeutig. Der Linkshänder schmorte am Ende auf der Bank.
HSG-Coach Lazlo Benyei lobte: „Das war noch schwieriger, als ich es mir in meinen schlimmsten Träumen ausgemalt habe.“ „Augustdorf“, so Schubert, „war nicht so glänzend. Wir hätten einen Punkt verdient gehabt“. Trotz einer soliden Leistung verlieren die Bielefelder weitere Zähler. Es bleibt viel Hoffnung – aber auch die Angst vor dem Abstieg.
´ TuS 97: Kern/Trittin; N. Grothaus (7), Heins (1), Niehaus (3), Kopschek (1), Braunheim, Hoff (1), Bruelheide (7/4), Hippe (2), Steffen, T. Grothaus (3), Gojacic (3), Grote.
Krüger sichert Punkte in der Schlußphase
Lokalsport PaderbornAugustdorf/Hövelhof (RT). Es war das erwartet schwere Spiel, das Teammanager Udo Schildmann bereits im Vorfeld prophezeit hatte. Aber trotz großer Ausgeglichenheit bis in die Schlussphase nahm Handball-Oberligist HSG Augustdorf/Hövelhof durch einen 31:28 (13:13)-Erfolg beide Zähler von seinem Gastspiel beim TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck mit nach Hause. Bis es allerdings so weit war, mussten die Sandhasen gegen einen Kontrahenten, der den eigenen Ambitionen zum Trotz tief im Abstiegskampf steckt, Schwerstarbeit verrichten. „Jöllenbeck hat es geschafft, immer an uns dran zu bleiben“, analysierte Udo Schildmann, der in einer spannenden zweiten Halbzeit fast durchgängig HSG-Führungen notieren durfte.
Lediglich in der 45. Minute (21:20) roch es für die Gastgeber noch nach zählbarem Erfolg. Als dann jedoch Ronny Krüger für den ebenfalls starken Christoph Bauerkamp ins HSG-Gehäuse zurückkehrte, drehte sich das Blatt.
Krüger vereitelte aussichtsreiche TuS-Möglichkeiten und hatte so erheblichen Anteil daran, dass Augustdorf/Hövelhof spätestens nach dem eigenen 26:25 (54.) auf die Siegerstraße einbog und die Führung bis zum 31:28 sogar noch ausbaute. „Wir haben am Ende ruhiger und cleverer gespielt und die Lücken in der gegnerischen Deckung gefunden“, zog Schildmann Bilanz. Lob hatte der Teammanager auch für die 60 mitgereisten Fans parat: „Die haben uns super unterstützt.“
´ Augustdorf/Hövelhof: Krüger/Bauerkamp – Kemeny (9/8), Gote (8), Lutschizki (4), Bagel (3), Uecker (3), Hengsbach (2), Beine (1), Hofmann (1), Hegemann, Imre, Reinhold.
Das Scheitern vor der Krise
Bielefeld (WB). Der TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck hatte den Aufstiegsaspiranten am Wanken und den eigenen Befreiungsschlag vor Augen, aber am Ende reichte es wieder nicht ganz. Trotz der 28:31 (13:13)-Heimniederlage gegen die HSG Augustdorf/Hövelhof zeigt die Tendenz im Handballdorf aber weiter nach oben.
Arndt Wienböker
»Wir hätten mindestens einen Punkt verdient gehabt«, konstatierte TuS 97-Coach Walter Schubert, der sich über das Ergebnis zurecht ärgerte: »Wir hatten genügend Chancen, scheitern dann aber dreimal frei vor der Kiste.«
Damit sprach Schubert die entscheidende Phase des Spiels an. Beim Stand von 25:26 scheiterten Ralf Bruelheide und Hermann Hippe freistehend an HSG-Keeper Ronny Krüger. Diese Chance ließen sich die abgezockten »Sandhasen« nicht nehmen. Stanislav Lutschitzki und der sichere Siebenmeterschütze Sandor Kemeny warfen eine Drei-Tore-Führung heraus - der nun im Rückraum agierende Nils Grothaus verkürzte für den TuS 97 auf 26:28. Als dann auch Maik Braunheim in Krüger seinen Meister fand, war die Entscheidung gefallen.
»Dass es so schwierig für uns wird, hätte ich nicht im Traum gedacht. Jöllenbeck hat sehr gut gekämpft und eine wahnsinnige Steigerung im Vergleich zum Hinspiel abgeliefert«, sagte HSG-Coach Laszlo Benyei in Erinnerung an das 35:24 in Augustdorf.
Am Samstagnachmittag entschieden vor etwa 650 Zuschauern in Jöllenbeck nur Kleinigkeiten über Sieg und Niederlage. Bis zum 11:8 hatten die »Jürmker« in einem ansehnlichen Oberliga-Derby die Nase vorn. Bruelheide erzielte kurz vor der Pause die letzte Führung für die Hausherren (13:12), die sich aber erst in der Schlussphase der individuellen Klasse des Tabellendritten aus Lippe geschlagen geben mussten. »Die Abwehr war okay«, urteilte Schubert, der mit seinem Linkshänder Sebastian Kopschek (ein Tor bei sieben Versuchen) aber erneut hart ins Gericht gehen musste: »Pocke hat seine Chance leider wieder nicht genutzt.« Hinzu kam, dass Torwart Norman Kern, der in der zweiten Halbzeit für einige Minuten durch Christian Trittin aus der Landesliga-Reserve vertreten wurde, nicht seinen besten Tag erwischt hatte. Das galt zwar auch für Ronny Krüger zwischen den Augustdorfer Pfosten, aber die entscheidenden Bälle parierte der HSG-Routinier dann eben. Und so geht der Kampf um den Klassenerhalt für den TuS 97 mit aller Brisanz weiter.
Das OWL-Derby
in Zahlen
TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck: Kern/Trittin - Nils Grothaus (7), Bruelheide (7/4), Niehaus (3), Tim Grothaus (3), Gojacic (3), Hippe (2), Kopschek (1), Heins (1), Hoff (1), Braunheim, Steffen.
HSG Augustdorf/Hövelhof: Krüger/Bauernkamp - Kemeny (9/8), Gote (8), Lutschitzki (4), Uecker (3), Bagel (3), Hengsbach (2), Beine (1), Hofmann (1), Imre, Reinhold.
Der Spielfilm: 0:2, 2:2, 5:3, 7:6, 9:7, 11:8, 12:10, 12:12, 13:13 - 16:16, 16:18, 20:19, 21:22, 23:23, 25:25, 25:28, 27:29, 28:31.
Zeitstrafen: TuS 97: 4 Minuten - HSG Augustdorf/Hövelhof: 10 Minuten
Siebenmeter: TuS 97: 5/4 (Bruelheide scheitert einmal an Krüger) - HSG: 8/8.
Schiedsrichter: Feldt/Weinert (Münster)
Zuschauer: etwa 650
Das nächste Spiel: Teutonia Riemke - TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck (Samstag, 27. Februar, 17 Uhr, in der Heinrich-Böll-Sporthalle in Bochum).
Sandhasen im Derby stark
Lokalsport PaderbornAugustdorf (mw). Das war ein Kraftakt der HSG Augustdorf/Hövelhof. Gegen den Zehnten TuS Bielefeld-Jöllenbeck zeigte Laszlo Benyeis Team eine konzentrierte Leistung und fuhr zwei wichtige Punkte im Kampf um die Spitzenplätze ein. Wie prognostiziert präsentierte sich Bielefeld als starker Gastgeber und ging in der 20. Minute zunächst mit 12:9 in Führung. Kurz vor der Pause gelang der HSG noch der Ausgleich zum 13:13. HSG-Manager Udo Schildmann: »Das Spiel war sehr ausgeglichen und kampfbetont. Beide Teams produzierten wenige Fehler, aber auch wenige Angriffe.« Nach der Pause blieb die Partie weiterhin lange offen. Nach dem 16:18 (37. Minute) glich die HSG wieder aus, konnte sich aber keinen Vorteil erspielen. Die Entscheidung fiel erst in der 57. Minute, in der die Sandhasen mit 25:28 in Führung gingen und diese nicht mehr aus der Hand gaben. Schildmann weiß, warum sein Team gewonnen hat: »Ausschlaggebend war, dass wir konsequent auf unsere Chance gewartet haben und gut auf die offensive Deckung des TuS eingestellt waren.« Ausschlaggebend waren aber auch die Treffsicherheit von Dennis Gote aus dem Spiel und Siebenmeter-Experte Sándor Kemény.
HSG-Tore: Kemény (9/8), Gote (8), Lutschizki (4), Hengsbach (2), Uecker (3), Bagel (3), Beine (1), Hofmann (1)
Landesliga Herren
TuS Bielefeld-Jöllenbeck 97 II – HSG Nordhemmern/Mindenerwald II 34:42 (16:19). „Wenn mir vorher jemand gesagt hätte, dass wir 34 Tore werfen, hätte ich das sofort unterschrieben“, sagte TuS-Coach Heiko Nossek. „Und bei 42 Gegentreffern hätte ich gesagt, dass das ein Zahlendreher sein muss.“ Leider entpuppte sich die hohe Torquote als bittere Realität. Die nicht in Bestbesetzung angetretenen Gäste hatten mit der schwachen TuS-Defensive keine Probleme. „Wir hatten überhaupt keine Spannung“, ärgerte sich Nossek. „Das ist eine Frage der persönlichen Einstellung. Es reicht nicht, vorne 15 Tore werfen zu wollen und hinten wie eine Wurst zu stehen.“
Bis zum 8:5 lief es für die Hausherren, die auf Lukas Heins (festgespielt in der ersten Mannschaft, für ihn war Simon Grote dabei) verzichten mussten, alles noch in Butter. Doch wenig später führte Nordhemmern 14:10. Dieser Abstand blieb bis zum 27:30 bestehen, dann machten die Gäste mit fünf Toren in Folge alles klar.
TuS 97 II: Schürmann/Trittin; Dettke (7), Schwarze (6), Kastner (5), Werning (4), Steinschmidt (4/3), Grote, Jahr (je 3), Schütforth (2), Sternberg, Bußmeyer.
Lübbcker Lokalsport:
Bielefeld/Jöllenbeck II – Lit Nordhemmern/Mindenerwald II 34:42 (16:19). Die Nordies hatten sich vergeblich um eine Verlegung der Partie bemüht, da man seit September wusste, dass Arne Birkner (beruflich verhindert) und Christoph Weber (privat) nicht dabei sein würden. Hinzu kamen noch die verletzungsbedingten Ausfälle von Jan-Henrik Meyer und Timo Hopmeier. So trat die Regionalligareserve mit nur zwei Auswechselspielern an, konnte allerdings auf Stefan Möhle zurückgreifen, was Trainer Pascal Vette „eine glückliche Fügung“ nannte. Der Kreisläufer hatte am Ende 14 Treffer auf seinem Konto. „Wir haben eine echte Energieleistung und eine Trotzreaktion gezeigt“, stellte Vette fest. Nach anfänglichen Rückständen diente eine Zeitstrafe gegen Gunnar Bredemeyer als Weckruf für Lit, anschließend übernahm man über 8:8 und 10:10 durch vier Treffer in Folge das Kommando. Nach dem 27:21 gerieten die Nordies Mitte der zweiten Hälfte leicht ins Wanken, näher als beim 28:25 kam Bielefeld jedoch nicht mehr heran. Tore: Möhle (14), Steinmann (7), Bolte (7/4), Schmitz (5), Rodenberg (3), Siebeking (3), Bredemeyer (3).
TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck II - LIT HB Nordhemmern/Mdw. II 34:42 (16:19). Gegen den Klassenprimus hatten die Jürmker nicht den Hauch einer Chance. Trainer Hajo Nossek kritisierte vor allem die Einstellung seiner Crew. »Jeder muss sich jetzt an die eigene Nase fassen und über seine persönliche Leistung nachdenken. Es gibt mir einfach zu viele Alibis.« Bis zum 8:5 (10.) war bei den 97-ern noch alles im Lot. Danach verloren die Gastgeber aber völlig den Faden und mussten zusehen, wie die Gegner Tor um Tor enteilten. Am Mittwoch empfängt die Nossek-Sieben Schlusslicht TuS Wehe in einem Nachholspiel. Nossek: »Da will ich wieder mehr Geschlossenheit, Kampfkraft und Leidenschaft sehen.«
TuS 97 II: Schürmann/Trittin - Dettke (7), Schwarze (6), Kastner (5), Steinschmidt (4/3), Werning (4), Grote, Jahr (je 3), Schüttforth (2), Sternberg, Bußmeyer.
TuS Bielefeld/Jöll. II - Lit Nordhemmern/Mdw. II 34:42 (16:19): Aufgrund eines personellen Engpasses fuhren die "Nordies" mit nur einem Wechselspieler an - Christoph Weber, Arne Birkner, Jan-Hendrik Meyer und Timo Hopmeier standen nicht zur Verfügung. Trotzdem konnte die Tabellenführung verteidigt werden. "Ich bin froh und glücklich, dass wir gewonnen haben", so Coach Pascal Vette. Allerdings sah es zwischenzeitlich nach einem Ausrutscher aus. 5:8 lagen die Gäste im Hintertreffen, zudem kassierte Gunnar Bredemeyer in dieser kritischen Phase eine Zeitstrafe. Dieses wirkte offenbar wie ein Weckruf auf die Lit-Handballer, die fortan das Heft in die Hand nahmen. Die Treffer steuerten Möhle (14), Steinmann (7), Bolte (7/3), Schmitz (5), Siebeking (3), Bredemeyer (3) und Rodenberg (3) bei.
Bezirksliga Herren
TuS 97 III – HT SF Senne 20:26 (11:12). „Viele Möglichkeiten habe ich ja nicht. Vielleicht müssen wir den Trainer infrage stellen“, meinte Joachim Streu nach der verdienten Niederlage im so wichtigen Derby. Nach einer erschreckend leblosen zweiten Halbzeit seines Teams fühlte sich der TuS-Coach „leer und enttäuscht. Die Jungs haben sich nicht mal aufgebäumt. Meine Einstellung ist eine andere“. In der Tat hätten wohl auch die Senner mit mehr Gegenwehr gerechnet. Doch die Jöllenbecker Glanzzeit blieb auf wenige Anfangsminuten (vom 0:2 auf 6:3) beschränkt.
Nach Wiederbeginn setzte sich Senne sofort auf 15:11 und 17:12 (37.) ab und nicht nur Streu musste mit ansehen, wie der TuS 97 „für einen Sieg nicht annähernd infrage kam“. Die Gäste präsentierten sich in der Deckung beweglicher, vor allen Dingen galliger und waren im Angriff immer wieder über Spielkonzeptionen erfolgreich. Besonders Sebastian Buse verdiente sich starke Noten. „Unsere Abwehr war wirklich gut und Torwart Marc Hanneforth hat gut gestanden“, sagte Matthias Wieling. Er lobte auch den A-Jugendlichen Manuel Mikuszies für seinen gelungenen Einstand. Derweil also die Senner nach dem für den Klassenerhalt wichtigen Sieg mit sich im Reinen waren, überlegte Streu immer noch, wie das „sinkende Schiff TuS 97 III“ noch vor dem Untergang bewahrt werden kann. „Mittwoch beim Training stehe ich wahrscheinlich wieder mit fünf Leuten da. Vielleicht muss ich hier mal die Hühner wecken.“ TuS: Schmidt/Kastrup; Hofemeier (6), Kristen (5), Klusmann (4), Hennigs (2), Eggert, Eisenberg (je 1), Vollmer (1/1), Meyer, Boekstiegel, Rieke. Senne: Hanneforth; Buse (7), Mikuszies (4), Husemann, Schultze, Kuhnhenn, Höfer (je 3), Brauner (2/1), Derr (1), Piorkowski, Hayn, Wedel.
TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck III - HT SF Senne 20:26 (11:12). Der Aufsteiger aus Senne hat durch den verdienten Derbysieg einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht. »Die Mannschaft hat bewiesen, dass sie auch in einer Stress-Situation siegen kann. 45 Minuten lang war das eine sehr disziplinierte Leistung«, lobte HT-Trainer Matthias Wieling. Sein Gegenüber »Akki« Streu war dagegen schockiert und völlig ratlos: »Ich weiß auch nicht, was ich noch machen soll. Das war eine leblose und hilflose Vorstellung.«
In der ersten Hälfte wechselten die Führungen noch hin und her, dann setzte sich Senne - gestützt auf einen starken Torhüter Marc Hanneforth - auf 17:12 ab und steuerte einem ungefährdeten Sieg entgegen. Bei den »Jürmkern« (Vorletzter) läuten dagegen die Alarmglocken immer lauter.
TuS 97 III: Kastrup/Schmidt - Hofemeier (6), Kristen (5), Klusmann (4), Hennigs (2), Vollmer (1/1), Eggert (1), Eisenberg (1), Boeckstiegel, Meyer, Rieke.
HT SF Senne: Hanneforth - Buse (7), Mikuszies (4), Schultze (3), Kuhnhenn (3), Höfer (3), Husemann (3), Brauner (2/1), Derr (1), Piorkowski.
Herren Kreisliga
TuS 97 IV – TVC Enger 24:26 (12:13). Bis fünf Minuten vor Schluss sah es nach einer Überraschung aus: Die Gastgeber hatten das Spiel kontrolliert, sogar mit drei Toren geführt und lagen beim 24:24 noch aussichtsreich im Rennen. „Doch dann gab es einige merkwürdige Schiedsrichter-Entscheidungen, die uns ins Hintertreffen gebracht haben“, sagte TuS-Coach Didi Klose, der das Ende der Partie deshalb „einigermaßen ärgerlich“ fand. TuS 97: Bierhake (7/2), Weszpatat (6), Gorski (5), Froböse, Gärtner, Hoff (je 2).
Lokalsport Herford:
TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck IV – TVC Enger 24:26 (12:13). „Das war ein gruseliges Spiel“, kommentierte TVC-rainer Thorsten Winter. Sein Team überzeugte nur in den ersten 15 Minuten, als es 6:1 in Führung ging. Danach aber stellte der Titelanwärter das Handball spielen ein, geriet bis kurz vor Schluss 21:23 in Rückstand und drehte die Partie danach nur mit viel Glück noch einmal. Enger spielte mit Rabczuk, Kemner; Martens (3), Schweiger (1), Hagemeier (3), Wellmann (2), Werning (3/1), Kowarzik (8), Engster (5), Winter (1) und Barmeier.
TuS 97 IV - TVC Enger 24:26 (12:13). Trotz der Niederlage war Didi Klose nicht unzufrieden. »Wir konnten das Spiel lange offen gestalten und haben uns gegen einen Aufstiegsaspiranten teuer verkauft«, zog der 97-Coach Bilanz. Für die Jürmker trafen: Bierhake (7/2), Weszpatat (6), Gorski (5), Hoff, Gärtner, Froböse (je 2).
Herforder Lokalsport:
TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck IV - TVC Enger 24:26 (12:13). Trotz des Sieges war Engers Trainer Thorsten Winter nicht zufrieden mit seiner Mannschaft: »Wir haben 15 Minuten gut gespielt, über den Rest sollte man den Mantel des Schweigens legen. Der Sieg war sehr glücklich«. Enger startete gut und lag schnell 6:1 vorne. In der Folge machten die Gäste jedoch kein Tempo mehr und lagen nach der Pause zeitweise sogar zurück (21:23). TVC: Rabczuk, Kemner; Kowarzik (8), Wellmann (4), Engster (5), Werning (3/1), Hagemeier (3), Martens (1), Schweiger (1), Winter (1).
Damen Landesliga
TG Herford – TuS 97 20:26 (8:13). Beim Kellerkind tat der TuS 97 nicht mehr als absolut nötig. Beim 9:4 war schon der entscheidende Vorsprung herausgeworfen. „Wir haben gewonnen. Alles andere war nicht gut. Wir sind deutlich unter unseren Möglichkeiten geblieben“, so Trainerin Tanja Höner. TuS: Allewelt, Radetzki (je 1), Göckens (4/1), Holz (2), Hölscher, Jost (je 3), Kleine (1/1), Steinsiek (6), Wellhöner (5).
Herforder Lokalsport:
Trotz Niederlage zufrieden
FRAUENHANDBALL-LANDESLIGA: TG Herford unterliegt Jöllenbeck 20:26
Herford (wad). Trotz einer „ordentlichen Mannschaftsleistung“ (Trainer Arno Steffen) unterlagen die Landesliga-Handballerinnen der TG Herford dem TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck mit 20:26 (8:13). Gegen den favorisierten Gast vergab die die TGH vor allem in der ersten Halbzeit einige Großchancen, hatte bei drei Pfosten- oder Lattentreffern aber auch Pech. Nach dem Wechsel setzten sich die Jöllenbeckerinnen auf 20:12 ab. Doch die TGH stabilisierte sich wieder und kam über gute Deckungsarbeit und Tempospiel noch zu einigen schönen Toren. „Der Gegner hat im Gegensatz zu uns seine Chancen eiskalt genutzt. Nach der langen Pause hat mein Team aber eine gute Leistung abgerufen“, meinte Steffen.
Es spielten für die TGH: Kerstin Lohmann; Claudia Rösner (2), Daniela Adriano (4), Diana Kehrmann (2), Helen Mekelburg (1), Isa Oldemeier (3), Kerstin Striehn (4/2), Lea Werner, Nicole Wihan, Simone Hertel, Katja Liebmann-Klünder (4), Verena von Semmern.
TG Herford - TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck 20:26 (8:13). Die Jürmkerinnen marschieren weiter in Richtung Verbandsliga. Bei der TG Herford feierte die Crew um Trainerin Tanja Höner bereits den zwölften Sieg in der dreizehnten Partie. Nach drei Wochen ohne Ligaspiel lief beim Tabellenführer aber nicht alles rund. Höner: »Das war zwar kein guter Auftritt von uns. Die Punkte nehmen wir aber gerne mit.«
TuS 97: Steinsiek (6), Wellhöner (5), Göckens (4/1), Hölscher, Joost (je 3), Holz (2), Kleine (1/1), Radetzki, Allewelt (je 1).
Herforder Lokalsport:
TGH-Mädels trotz 20:26 zufrieden
Herford (vf). Die Landesliga-Handballerinnen der TG Herford haben sich beim 20:26 (8:13) gegen Spitzenreiter TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck tapfer geschlagen. Der Spitzenreiter setzte sich zu Beginn auf 7:3 ab, weil die Gastgeberinnen ihre Chancen nicht nutzten. Allein dreimal trafen sie Latte oder Pfosten. In einer ausgeglichenen Partie setzten sich die »Jürmker« bis zur Pause auf fünf Tore ab. Herford tat sich im zweiten Durchgang zunächst schwer. Folge: Die Gäste bauten ihren Vorsprung auf acht Tore aus (20:12). Danach stabilisierte sich die TGH, holte sich etliche Bälle in der Abwehr und zog das Tempospiel nach vorne erfolgreich auf. Doch der Rückstand war zu groß, als dass Herford den Spitzenreiter noch mal in Bedrängnis bringen konnte. »Insgesamt war das aber eine gute Mannschaftsleistung«, lobte Arno Steffen die TG-Mädels. Die Jürmkerinnen indes marschieren weiter in Richtung Verbandsliga. Trainerin Tanja Höner haderte jedoch: »Das war zwar kein gutes Spiel von uns. Die Punkte nehmen wir aber gerne mit.«
TG Herford: Lohmann; Rösner (2), Adriano (4), Kehrmann (2), Mekelburg (1), Oldemeier (3), Striehn (4/2), Werner, Wihan, Hertel, von Semmern, Liebmann-Klünder (4).
Damen Bezirksliga
SpVg. Versmold – TuS 97 II 26:19 (12:11). „Schade, das Ergebnis sagt nichts über das Spiel aus“, so Aushilfscoach Maike Wassmann. Die Gäste standen gut in der Deckung und führten sogar 16:14. Wassmann: „Die haben richtig Probleme mit uns gehabt.“ Am Ende fehlten Kraft und Alternativen. TuS II: Neubauer (8), Priemer (5), Hesse (3), Niedringhaus (2), Busch.
SpVg. Versmold - TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck II 26:19 (11:12). Beim Tabellenführer verkaufte sich die »Zwote« teuer. In der 40. Minute führten die Gäste noch mit 16:14. »Danach sind die Mädels leider konditionell eingebrochen«, resümierte Maike Wassmann, die Tina Steinsiek an der Seitenlinie vertrat. TuS 97 II: Neubauer (8), Priemer (5), Hesse (3), Niedringhaus (2), Busch (1).
mA-Jugend Oberliga
Zerfahrenes Spiel
Bielefeld (ivo). A-Jugend-Oberligist TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck besiegte am 18. Spieltag die HSG Hüllhorst 34:28 (14:9) und zog mit diesem Erfolg an den Mindenern vorbei auf Platz neun.
Trainer Ernst-Christoph Hippe freute sich über die recht gute Deckung, hinter der Keeper Lennart Iseringhausen eine starke Leistung zeigte. Im Angriff hingegen lief es nicht immer rund. Eine Flut von Zeitstrafen sorgte zusätzlich dafür, dass das Spiel zerfahren war. „Es war nicht besonders schön“, so Hippe, dessen Team nach diesem Sieg nun auch die Plätze acht, sieben und sechs im Visier hat. Das Restprogramm gegen den Siebten Dortmund, den Achten Menden sowie Schlusslicht EURo und den Vorletzten Blomberg sollte einen Sprung in der Tabelle noch möglich machen.
TuS 97: Ludwigs (10/4), Jahr (5/1), Bußmeyer (5), Lücking, Hofemeier (4), Wagner (2), Hansel (2/2), Richter und Hippe.
Lübbecker Lokalsport:
TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck – HSG Hüllhorst 34:28 (14:9). Hüllhorst musste auf einige grippegeschwächte Akteure verzichten und zog sich unter diesen Umständen noch gut aus der Affäre. „Gerade die jungen Spieler haben sich ordentlich verkauft“, lobte Hans-Jürgen Coors. Bis zum 9:8 (25.) konnte der Anschluss gehalten werden, dann sah Neumann, nachdem er bei einem Freiwurf einem Gegenspieler im Block voll am Kopf getroffen hatte, die rote Karte. Bielefeld zog über 14:9 bis auf 25:15 weg, ehe der HSG Ergebniskosmetik gelang. Torschützen waren Heidenreich (6), Südmeyer (6/2), Halstenberg (4), Neumann (4/2), Bartsch (2), F. Klasen (2), L. Klasen (2), Zimmermann (2).
TuS 97 Abwehr steht
Bielefeld (WB/jm). Eine prima Abwehrleistung in der ersten Halbzeit in Verbindung mit einem tadellos haltenden Lennert Iseringhausen legten den Grundstein zum fünften Sieg: In der A-Jugend-Oberliga gewann der TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck das Kellerduell gegen HSG Hüllhorst mit 34:28 (14:9). »Es war ein zerfahrenes Spiel, weil nahezu ständig eine Mannschaft in Unterzahl war«, berichtete Co-Trainer Christoph Hippe von einer Flut an Zeitstrafen.
TuS 97-Tore: Ludwigs (10/4), Bußmeyer (5), Jahr (5/1), Lücking (4), Hofemeier (4), Wagner (2), Hansel (2/2), Hippe (1), Richter (1).
Unnötige Ballverluste
Bielefeld (WB/ses). In der weiblichen A-Jugend-Regionalliga kassierte der TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck beim 22:30 (10:12) gegen den TSV Bayer 04 Leverkusen die fünfte Niederlage in Folge. Beim zwischenzeitlichen 4:10 (17.) musste Trainer Olaf Grintz seine Mädels in einer Auszeit wachrütteln. »Das hat gefruchtet. Bis zum 13:14 in der 35. Spielminute haben wir gut mitgehalten.« Danach leisteten sich die 97erinnen aber zu viele unnötige Ballverluste. Grintz: »Das war spielentscheidend.«
TuS 97-Tore: Wassmann, Milse (je 6), Kressmann (3), Kehde, Materna (je 2), Tineo-Adé, Grintz (je 1).
Geschrieben von: Nossek Montag, den 22. Februar 2010 um 22:44 Uhr





